21.07.2005 | 10:02

Vorreiterrolle der orthopädischen Abteilung am Klinikum St. Pölten

Neue Operationsmethode nun auch für Knieprothesen

In der orthopädischen Abteilung des Landesklinikums St. Pölten bedient man sich bei der Implantation von Hüftendprothesen seit über einem Jahr der so genannten „minimal invasiven“ Operationsmethode. Bei diesem Verfahren, mit dem bisher 44 künstliche Hüftgelenke implantiert wurden, werden Muskeln weder abgelöst noch durchtrennt. Die Operation verursacht nur verhältnismäßig kurze Narben, bedeutet einen geringeren Blutverlust und gewährleistet eine raschere Erholung der PatientInnen. Seit kurzem wird diese Methode nun auch bei Knieoperationen angewandt; das Klinikum St. Pölten nimmt dabei niederösterreichweit eine Vorreiterrolle ein.

Bei dieser Art der Knieprothesen-Operation ist die Kraft im Knie bereits kurz nach der Operation wieder vorhanden. Zudem erhalten die PatientInnen früher ihre Beweglichkeit zurück und sind außerdem schneller schmerzfrei. Die Erfolgsquote der „minimal invasiven“ Operationsmethode liegt bei 97 Prozent. Eine Entlassung aus dem Krankenhaus ist oftmals bereits wenige Tage nach dem Eingriff möglich. Früher mussten diese PatientInnen meist 12 bis 14 Tage im Spital bleiben.

Nähere Informationen: Landesklinikum St. Pölten, Dipl. KH BW Anton Feilinger, Telefon 02742/300-2201, e-mail a.feilinger@kh-st-poelten.at.


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