23.06.2005 | 10:40

Plank eröffnete Getreidemühle in Westungarn

Raiffeisen finanzierte dieses Projekt

Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank eröffnete gestern eine Getreidemühle der Raiffeisen-Gruppe im westungarischen Csorna. Die von Raiffeisen finanzierte Mühle mit einer Leistung von rund 100.000 Tonnen pro Jahr, in die rund 2 Milliarden Forint investiert wurden, zählt zu den modernsten in Ungarn. Plank betonte bei der Eröffnung, die ungarische Getreide- und Lebensmittelwirtschaft genieße europaweit einen guten Namen. Die Mühle in Csorna sei wichtig für die Bauern, für die Lebensmittelindustrie und die regionale Wertschöpfung sowie ein wichtiger Schritt in Richtung Qualitätssteigerung.

Raiffeisen-Generaldirektor Erwin Hameseder bezeichnete die Mühle als weiteren wichtigen Raiffeisen-Baustein in Ungarn. Raiffeisen investiere in verschiedenen Bereichen in Ungarn jährlich 11,9 Milliarden Forint. Das Unternehmen beschäftigt 6.000 Mitarbeiter in Ungarn.

Die stellvertretende Staatssekretärin im ungarischen Landwirtschaftsministerium, Zsuzsanna Follath, wies darauf hin, dass 2004 die pflanzliche Produktion in Ungarn um 32 Prozent zugenommen hat. Im vergangenen Jahr habe es die beste Ernte in Ungarn seit 15 Jahren gegeben. Derzeit würden 15 Prozent des Getreides in modernsten Mühlen gemahlen, der Anteil soll künftig auf 25 Prozent ansteigen.


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