03.05.2005 | 16:28

Gemeinsame Anstrengungen bei der Feinstaubbekämpfung

Arbeitstreffen von Stadträtin Sima, Landesrätin Dunst und Landesrat Plank

„Es sollte unser Ziel sein, gemeinsame Anstrengungen in Sachen Feinstaubbekämpfung in der gesamten Ostregion zu unternehmen. Es freut mich, dass neben den Bundesländern Wien und Burgenland auch Oberösterreich an einer abgestimmten Vorgangsweise interessiert ist. Ich möchte dazu im Rahmen des heutigen Treffens mit Stadträtin Sima und Landesrätin Dunst vorschlagen, abgestimmte Maßnahmenpakete, so wie wir es vom Ozon bereits kennen, auch für den Feinstaub zu formulieren. Darüber hinaus scheint es notwendig, Ursachenforschung und Auswirkung von Feinstaubepisoden untereinander zu akkordieren“, betont Umwelt-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank zum heutigen Feinstaubgipfel in Wien.

In Niederösterreich liegt der Statusbericht vor und wird in den nächsten Tagen im Internet veröffentlicht. Ein wesentlicher Punkt darin, nämlich mit den benachbarten Bundesländern und den Nachbarstaaten zu kooperieren, wird von Niederösterreich bereits befolgt. In weiterer Folge sollen vermehrt Erneuerungen von emissionsstarken, alten Festbrennstoffheizungen durchgeführt werden. Sowohl im Neubau als auch bei Althaussanierungen ist durch Wärmedämmmaßnahmen eine entsprechende Reduktion der Energiekennzahlen anzustreben und darüber hinaus sollen umweltwirksame Optimierungen der Verkehrsleistung auf der Straße und der Ausbau und die Förderung des öffentlichen Verkehrs weiter forciert werden. „Es ist unser Ziel, sämtliche Maßnahmen so anzusetzen und zu überlegen, dass wir im optimalen Fall einen Mehrfachnutzen erzielen können. Daher steht für mich fest, dass etwa viele Aktivitäten bei der Umsetzung des Klimaprogramms auch dazu führen, dass das Feinstaubproblem da und dort eingedämmt wird. Das Land Niederösterreich ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird in gewohnter Weise auf fachlicher Basis die notwendigen Schritte setzen. Für Schnellschüsse aus der Hüfte, die meist ihr Ziel verfehlen, sind wir nicht zu haben“, hält Plank fest.

Weitere Informationen: e-mail christian.milota@noel.gv.at, Telefon 0676/552 59 39.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung