03.05.2005 | 15:51

NÖ Versicherung errichtet Zentrale im NÖ Regierungsviertel

LH Pröll: Weiterer Schritt zur Belebung der Landeshauptstadt

Nun wird auch die Niederösterreichische Versicherung ihren Standort von Wien nach St. Pölten verlegen. Der Generaldirektor der NÖ Versicherung, Herbert Fichta, und dessen Stellvertreter Johannes Coreth präsentierten heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das Modell der neuen Zentrale, die auf der „Papstwiese“ im NÖ Landhaus errichtet wird. Bereits in den Sommermonaten dieses Jahres soll mit den Aushubarbeiten für das fünfstöckige Gebäude begonnen werden; auch deshalb, „um die Aktivitäten des Festspielbetriebes so wenig wie möglich zu beeinträchtigen“, so Fichta.

Landeshauptmann Pröll begrüßt diese Übersiedlung und die Errichtung der neuen Zentrale im NÖ Landhaus, die auch das gute Miteinander des Landes und der NÖ Versicherung unterstreicht und eine weitere architektonische Bereicherung des Landhausviertels darstellt. Damit verbunden seien auch die Übersiedlung von 300 weiteren Arbeitsplätzen von Wien nach St. Pölten. Der Landeshauptmann legt in diesem Zusammenhang wert auf die Feststellung, dass „hier ein weiterer Beitrag zur Belebung der Landeshauptstadt, jedoch ohne Beitrag der Stadt gemacht wird“. Jenes Verständnis, das der ehemalige Bürgermeister Willi Gruber „für die Zusammenarbeit mit dem Land aufgebracht hat“, wünsche er sich auch vom nunmehrigen Bürgermeister der Landeshauptstadt.

Das Papstkreuz, das anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1998 errichtet wurde und sich auf diesem Platz befindet, wird künftig auf dem Vorplatz des Festspielhauses aufgestellt. „Zusätzlich werden wir in Erinnerung an dieses historische Ereignis auch ein Denkmal errichten“, so Pröll.

Auf dem über 5.000 Quadratmeter großen Grundstück werden fast 3.500 Quadratmeter verbaut. Inklusive Technik und einem so genannten „NÖ Forum“ - ein rund 300 Plätze bietender Veranstaltungsraum – wird das von Architekt Dipl.Ing. Bohrn geplante Gebäude fast 18.700 Quadratmeter Bruttogrundrissfläche bieten. Zusätzlich werden weitere 130 Abstellplätze geschaffen, die auch für Gäste des Festspielhauses genützt werden können. Die Fertigstellung des rund 30 Millionen Euro teuren Bürogebäudes ist Mitte 2007 vorgesehen.


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