02.05.2005 | 14:23

Ozon-Informationsschwelle weiterhin aufrecht

Im Überwachungsgebiet I (Nordostösterreich)

Die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz wurde nach den gestern aufgetretenen Überschreitungen an drei Messstellen des Überwachungsgebiets I (Nordostösterreich) wegen der meteorologischen Situation auch heute Nachmittag aufrechterhalten.

Die Messstelle in Klosterneuburg meldete gestern um 14 Uhr 209 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft, jene am Hermannskogel (Wien) um 14 Uhr 193 Mikrogramm und jene in der Zentralanstalt auf der Hohen Warte (Wien) um 13 Uhr 193 Mikrogramm. Auch heute steigen die Ozonwerte wieder; derzeit sind aber keine Überschreitungen feststellbar.

Seit Juli 2003 ist das neue Ozongesetz in Kraft. Damals wurde der Grenzwert von 200 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft als Dreistundenmittelwert auf 180 Mikrogramm Ozon als Einstundenmittelwert abgesenkt. Außerdem genügt seither im Gegensatz zu früher eine Überschreitung an einer Station. Bei der Ozoninformation sind die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland zu einem Überwachungsgebiet zusammengefasst.

Ozonkonzentrationen über der Informationsschelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Menschen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang oder Baden, ist aber auch für empfindliche Menschen unbedenklich. Der weitere Verlauf der Ozonkonzentrationen sollte aber aufmerksam beobachtet werden.

Weitere Informationen: Dr. Werner Hann, Telefon 02252/9025-11450; Luftgütetelefon, 02742/9005-14444.


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