12.04.2005 | 14:27

Erste Saurier für „Jurassic Island“ in NÖ angekommen

Gabmann: Erlebnisparks im touristischen Angebot wichtig

Heute wurden die ersten 42 neuen Dinosaurier, die künftig den momentan in Errichtung befindlichen Freizeitpark „Jurassic Island“ in Traismauer (Bezirk St. Pölten) bevölkern sollen, mittels Lastkraftwagen von Deutschland nach Niederösterreich gebracht. An der S 33 Kremser Schnellstraße verschaffte sich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann einen ersten Eindruck von den neuen Attraktionen.

„Der geplante Freizeitpark passt zu den Top-Ausflugszielen Niederösterreichs, denn es ist genauso wichtig, entsprechende Erlebnisparks in dieses Konzept einzubringen, damit ein entsprechendes Angebot für Kinder und Familien geschaffen wird. „Ich bin sehr froh über die Revitalisierung des ehemaligen Saurierparks durch einen Profi wie Dany Bellens“, meinte Gabmann.

Beim neuen Freizeitpark „Jurassic Island“ handelt es sich um den „Nachfolger“ des 1989 in Traismauer eröffneten „Saurierparks“, der nach dem Tod seines Gründers in den letzten Jahren immer mehr verfallen ist. In dem amerikanischen Maskenbildner Danny Bellens wurde vergangenen Dezember ein neuer Besitzer für den rund 30.000 Quadratmeter großen Park gefunden. Nach Bellens Plänen wird derzeit an der Umgestaltung bzw. der Rundum-Erneuerung des Parks gearbeitet. Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll „Jurassic Island“ am 1. Juli 2005; ab 1. Juni soll ein Probebetrieb für Schüler und Gruppen gestartet werden.

Neben zunächst 74 (später über 100) Dinosauriern sind für den neuen Freizeitpark noch zahlreiche andere Attraktionen vorgesehen. So sind unter anderem etwa die Errichtung eines Kinos, einer Bibliothek, eines Kinderspielplatzes, eines Wasserparcours oder auch einer Dino-Cars-Rennstrecke sowie die Unterbringung eines „Foto-Shooting-Bereichs“ geplant. Vorgesehen sind auch ein Labor, das eine Brutstätte von Dinosauriern darstellen soll, und eine Werkstatt, in der Reparaturen durchgeführt werden können. Hier soll für Schulklassen oder Erwachsenengruppen die Möglichkeit bestehen, unter Anleitung selbst Dinosaurier zu bauen. Weiters in Planung sind zum Beispiel eine Aussichtsplattform, eine Seebühne, eine Ausgrabungsstätte und ab 2007/2008 „Dino-Spezialtouren“ sowie die Errichtung eines Vulkans. Außerdem soll es das ganze Jahr hindurch immer wieder spezielle Veranstaltungen geben. Das Eingangstor des Parks soll an jenes im Spielberg-Film „Jurassic Park“ erinnern.

Der in Belgien geborene und in den USA aufgewachsene Danny Bellens, der sich durch die Umgestaltung des Parks bis zu 50.000 Besucher erwartet, ist ausgebildeter Maskenbildner und Spezialmaskenbildner im Filmgeschäft. Als solcher wirkte er unter anderem an der äußerst erfolgreichen Spielberg-Produktion „Jurassic Park“ mit, wo er in erster Linie für die äußere Gestaltung und die Bewegungsabläufe des „T-Rex“ verantwortlich war. Zudem arbeitete Bellens beim Aufbau der „Jurassic Park“-Erlebnisparks in den Universal Studios in Hollywood und Orlando/Florida mit. Nach Österreich, wo Bellens heute auch lebt, kam er erstmals im Rahmen der Dreharbeiten zu dem Film „Die drei Musketiere“. Andere Spezialanfertigungen von Bellens waren etwa ein Miniauto für die Produktion „Die drei von der Tankstelle“ im Wiener Metropol oder der Originalnachbau eines Ferrari für den „Jedermann“ mit Klaus Maria Brandauer. Im Wiener Donauzentrum organisierte Bellens zudem zahlreiche Ausstellungen. Verhandlungen bezüglich der finanziellen Unterstützung von „Jurassic Island“ durch das Land Niederösterreich sollen in den kommenden Tagen geführt werden.


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