02.03.2005 | 12:00

Belebung des Arbeitsmarktes durch Beginn der Bausaison

Gabmann: Trend geht in die richtige Richtung

„Durch den Beginn der Bausaison wird es zu einer weiteren Belebung des Arbeitsmarktes in Niederösterreich kommen. Die Auftragslage in der Baubranche betrug im Jahr 2004 plus 12 Prozent mit einem Volumen von 730 Millionen Euro. Für das Jahr 2005 wird ein Anstieg von 2,1 Prozent der Bauproduktion prognostiziert, der sich auch auf den Arbeitsmarkt sehr positiv auswirken wird“, betont Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. Eine weitere Belebung des Arbeitsmarktes werde schon im ersten Halbjahr 2005 durch 20 bis 30 neue Betriebsansiedlungen erwartet, die 1.500 bis 2.000 weitere Arbeitsplätze schaffen werden. So werden durch den heutigen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vorgenommenen Spatenstich für die Ansiedlung des Speditionsbetriebs der Gebrüder Weiss 550 Arbeitsplätze geschaffen. Außerdem werden durch das Projekt MBA Polymers in Kematen 60 bis 80 neue Mitarbeiter angestellt, durch die Standortsicherung der Firma Mosser in Randegg wurden 220 Arbeitsplätze gesichert und 40 neu geschaffen. Allein im Jahr 2004 seien durch 56 Betriebsansiedlungen und 1.650 geförderte Projekte über 3.300 neue Arbeitsplätze entstanden, so Gabmann.

„Bei den Arbeitslosenzahlen liegt Niederösterreich im Bundesländervergleich an vierter Stelle, da fast überall in Österreich stark steigende Zahlen zu verzeichnen sind. Die Zunahme der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf den witterungsbedingt verspäteten Start der Bausaison zurückzuführen, da der Februar von einem besonders kalten Winter gekennzeichnet war. So gibt es in Niederösterreich bereits 20.000 Einstellzusagen für Personen, die jetzt arbeitslos sind, aber sofort an den Arbeitsplatz zurückkehren können, sobald sich die Witterungsverhältnisse bessern. Das sind um 10 Prozent mehr Einstellzusagen als im Februar 2004“, betont Gabmann. Nicht nur in Niederösterreich sei die Bausaison der Grund für die Arbeitslosenzahlen des Februar. In Gesamt-Österreich sind 47 Prozent des Anstiegs der Arbeitslosen auf die Baubranche zurück zu führen.


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