28.02.2005 | 12:26

Ausbau der S 5 zwischen Kollersdorf und Jettsdorf

Pröll und Gorbach setzten Spatenstich

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Vizekanzler Hubert Gorbach setzten heute bei Grafenwörth den Spatenstich für den Ausbau des rund 7 Kilometer langen Teilstücks der S 5 Stockerauer Schnellstraße von Kollersdorf nach Jettsdorf. Das Bauvorhaben umfasst auch die Anschlussstelle Grafenwörth und acht Brücken. Bei Kollersdorf/Grafenwörth werden außerdem zwei Wildunterführungen und Lärmschutzwände errichtet. Mit der Fertigstellung dieses Teilstücks der S 5 wird im Sommer 2006 gerechnet. Die Kosten dafür liegen bei rund 25 Millionen Euro.

Die S 5 ist Teil des so genannten „Regionenringes“ um Wien; die 45 Kilometer lange Strecke von Stockerau bis Krems wird etappenweise autobahnähnlich ausgebaut.

Landeshauptmann Pröll betonte, dass ein hochrangiges Straßennetz wichtig für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich sei. Niederösterreich habe sich auf die EU-Erweiterung gut vorbereitet und wichtige Straßenbauprojekte in Angriff genommen. Eine Studie des deutschen Manager-Magazins unter 1.200 europäischen Regionen habe ergeben, dass St. Pölten eine Top-Region sei. Pröll: „Straßenbau darf nicht auf Kosten der Lebensqualität und der Natur gehen.“

Vizekanzler Gorbach erklärte, dass der Wirtschaftsraum Österreich-Ungarn-Slowakei leistungsfähige Verkehrsachsen benötige. In der Ostregion müsse man bis 2020 mit einer deutlichen Verkehrssteigerung rechnen. Der Regionenring um Wien sei für den Wirtschaftsstandort Österreich daher besonders wichtig.


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