24.02.2005 | 09:50

„Festlicher Abend“ mit Dr. Rudolf Gruber

LH Pröll: „Vom Börsensensal zum Langzeitgeneral“

Als eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit, die für das Unternehmen EVN und auch für das Land Niederösterreich Erfolgsgeschichte geschrieben hat, bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den langjährigen EVN-Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber gestern bei einem „festlichen Abend“ mit hochrangigen Vertretern aus der Wirtschaft und der Politik sowie mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern des Unternehmens im EVN-Forum in Maria Enzersdorf.

Gruber habe Anfang 1968 als 34-jähriger „das krisengeschüttelte Unternehmen Newag/Niogas“ übernommen und auf einen einzigartigen Erfolgsweg geführt, so Pröll weiter. Die EVN sei heute dank Gruber, der 37 Jahre an der Spitze dieses Unternehmens stand, nicht nur im Energiebereich ein „internationaler Player“, sondern habe auch in Sachen Infrastruktur und Umwelttechnologie neue Maßstäbe gesetzt. Erfreut zeigte sich der Landeshauptmann auch darüber, dass Gruber – „vom Börsensensal zum Langzeitgeneral“ - der EVN künftig als Vorsitzender des Aufsichtsrates zur Verfügung steht. Pröll: „Dieses niederösterreichische Paradeunternehmen kann auf seine Erfahrungen nicht verzichten.“ Gruber hat im Jänner dieses Jahres bei der Hauptversammlung sein Vorstandsmandat zurückgelegt und wird die börsennotierte EVN künftig als Vorsitzender des Aufsichtsrates begleiten, eine Funktion, die bisher Dr. Theodor Zeh ausgeübt hat.

Gruber dankte für „das großartige Vertrauen“ seitens der Eigentümervertreter, vor allem den drei Landeshauptmännern Andreas Maurer, Siegfried Ludwig und Erwin Pröll. Auf Grundlage dieses Vertrauens sei die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens erst möglich geworden. Für ihn ist die Veränderung an der Spitze des Unternehmens „kein Abschied, sondern ein Wechsel“.

Gruber, geboren am 28. Dezember 1933, sammelte während seines Jusstudiums erste berufliche Erfahrungen in einer Wiener Privatbank und war schließlich von 1960 bis 1968 Sensal an der Wiener Börse. 1968 kam er als jüngster Generaldirektor Österreichs an die Spitze der Newag und des Gasversorgers Niogas. Er fusionierte die beiden Unternehmen und ging mit der EVN im Jahr 1989 an die Börse. Unter seiner Ära wurden die Geschäftsfelder ständig ausgeweitet. So ist die EVN heute u. a. auch in den Bereichen Abfall sowie Wasserver- und Abwasserentsorgung tätig. Das Unternehmen beschäftigt derzeit knapp 1.950 Mitarbeiter.


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