18.02.2005 | 12:31

Zentrum für Europa- und Sicherheitspolitik im Schloss Hunyadi

Gabmann: Sicherheit ist weltweit wichtiges Thema geworden

Seit dem vergangenen Frühjahr wird das in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) gelegene Schloss Hunyadi um- und ausgebaut. Im Zuge dieser Arbeiten wurde bereits ein Veranstaltungszentrum eingerichtet; derzeit wird an der Schaffung von Büroräumlichkeiten für das „Österreichische Institut für Europäische Sicherheitspolitik“ (ÖIES) gearbeitet. In diesen Räumlichkeiten soll künftig das Zentrum für Europa- und Sicherheitspolitik untergebracht werden. Dieses Projekt wurde heute vor Ort im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

„Sicherheit ist weltweit und in Europa ein sehr wichtiges Thema geworden, das auch hinsichtlich der Attraktivität eines Standorts von enormer Bedeutung ist. Ich freue mich, dass das ÖIES künftig hier im Schloss Hunyadi untergebracht sein wird, meinte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. Die Umsetzung dieses Projekts ergebe eine „Win-Win-Situation“: Zum einen werde hier ein Sicherheitszentrum geschaffen, zum anderen ein bauliches Juwel revitalisiert, so Gabmann.

Die Idee zur Installierung dieses Zentrums stammt vom Maria Enzersdorfer Bürgermeister Mag. Christian Beck. Das Projekt, das ein Investitionsvolumen von 841.000 Euro aufweist, wurde mit einem Fördervolumen in der Höhe von 280.000 Euro aus der ecoplus-Regionalförderung unterstützt. Weiters erhält das Hunyadi-Zentrum für Europa- und Sicherheitspolitik Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Diese belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Durch die Schaffung des Hunyadi-Zentrums soll eine adäquate Infrastruktur entstehen, die eine Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Europa- und Sicherheitspolitik auf europäischer wie auf regionaler Ebene ermöglicht. Mittelfristig wird der Mitarbeiterstand, der derzeit drei Akademikerarbeitsplätze umfasst, im Forschungs- und Bildungsbereich auf bis zu acht Personen aufgestockt. Darüber hinaus werden hier Arbeitsplätze für Gastforscher aus den mitteleuropäischen EU-Staaten entstehen. Das ÖIES, das bisher in der Südstadt beheimatet war, wird seine neuen Räumlichkeiten im Schloss Hunyadi voraussichtlich noch in diesem Frühjahr beziehen können.

ÖIES-Präsident, Werner Fasslabend, begrüßte die Wahl des Schlosses als Unterbringungsort des Zentrums für Europa- und Sicherheitspolitik: „Das Institut soll in der Nähe einer Großstadt, aber doch an einem Ort sein, an dem Forschung möglich ist.“ In Maria Enzersdorf habe man einen solch „idealen“ Ort gefunden.

Nähere Informationen: ecoplus, 1010 Wien, Lugeck 1, Mag. Ursula Grabner, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail u.grabner@ecoplus.at, www.ecoplus.at.


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