18.02.2005 | 12:11

Spatenstich für A 1 Ausbau Amstetten West/Amstetten Ost

Pröll: Lebensqualität durch zunehmende Mobilität positiv beeinflussen

In Viehdorf bei Amstetten nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute den Spatenstich für den dreispurigen Ausbau der A 1 Westautobahn zwischen Amstetten West und Amstetten Ost vor, das derzeit größte Bauvorhaben punkto Generalerneuerung auf Niederösterreichs Autobahnen. Die Arbeiten sollen im Sommer 2007 abgeschlossen sein, in dieser Zeit wird es in insgesamt 9 Monaten Gegenverkehr und zusätzlich in 6 Monaten Geschwindigkeitsbeschränkungen auf diesem Abschnitt geben. Der erste Gegenverkehrsbereich wird nächstes Jahr eingerichtet, heuer kommt es nur zu Einschränkungen am Pannenstreifen. Von den Gesamtbaukosten von 65 Millionen Euro werden 15 Millionen Euro für Lärm- und Umweltschutzmaßnahmen aufgewendet.

Dementsprechend sprach Landeshauptmann Pröll auch von einem guten Beispiel, die Lebensqualität durch zunehmende Mobilität nicht negativ, sondern positiv zu beeinflussen: Auf dem 15,5 Kilometer langen Teilstück werden im Zuge des Ausbaus auch 18 Kilometer Lärmschutzwände errichtet. Der Ausbau des Verkehrswegenetzes auf Straße und Schiene sei für Niederösterreich angesichts der neuen europäischen Perspektive besonders wichtig und eröffne „neue wirtschaftspolitische Dimensionen“. Die intensiven Ausbaumaßnahmen mit einem dreifachen Bauvolumen gegenüber 2001 sorgten aber nicht nur für eine optimale Entwicklung des Wirtschaftsstandorts, sondern auch für Lebens- und Umweltqualität, Sicherheit sowie wirtschaftspolitische Impulse für heimische Unternehmen. Gut ausgebaute Straßen seien aber nur die Grundlage für mehr Verkehrssicherheit und noch keine Garantie für ein sicheres Vorankommen. Hier liege die Verantwortung bei jedem Einzelnen, so der Landeshauptmann.

Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka präzisierte, dass Autobahnen sieben Mal sicherer als Bundes- und Landestraßen seien. Von den 259 Kilometern der A 1 zwischen Wien und Salzburg werden Ende 2005 rund 170 Kilometer und damit bereits 65 Prozent saniert sein. Die restlichen 90 Kilometer folgen bis 2008, dann wird die A 1 mit einem Aufwand von rund 600 Millionen Euro durchgehend dreispurig befahrbar sein. Insgesamt habe die ASFINAG 2004 1,2 Milliarden Euro in Neubau und Erhaltung investiert. 2005 werden es 1,3 Milliarden Euro sein, davon werden 20 Prozent in Niederösterreich verbaut.


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