15.02.2005 | 10:34

Arbeit für psychisch Beeinträchtigte in Secondhand-Geschäft

„Floh & Ko“ in Baden

„Floh & Ko“ nennt sich ein Second Hand-Geschäft des Kolpinghauses in der Annagasse in Baden, das psychisch beeinträchtige Menschen einen Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav eröffnete das Geschäft, das vom Kolpinghaus Baden betrieben wird, gestern Nachmittag.

„Das Geschäft ist eine wichtige Einrichtung für die psychosoziale Versorgung und ein wichtiger Baustein in der psychiatrischen Nachbetreuung“, erklärte Bohuslav. Es sei der ideale Rahmen, um soziale Kontakte zu pflegen und Isolation vorzubeugen.

„Floh & Ko“ bietet Kleider, Spielwaren, Schuhe und vieles mehr. Die Vorsortierung und Vorbereitung übernehmen in erster Linie bereits arbeitsfähige Patienten aus der Tagesheimstätte. Die „WiedereinsteigerInnen“ werden von zwei BetreuerInnen unterstützt. Die Miete für das Geschäft, die selbst erwirtschaftet werden soll, beträgt rund 500 Euro.

Seit 1987 gibt es in Baden das Psychosoziale Zentrum im Kolpinghaus. Psychisch kranke Erwachsene werden bei der beruflichen und sozialen Rehabilitation unterstützt.


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