24.01.2005 | 10:09

Niederösterreicher können sich mehr leisten

Bezirk Mödling führt die Kaufkraftstatistik an

Die soeben vorgelegten Auswertungen der KMU Forschung Austria belegen die gute Kaufkraftentwicklung in Niederösterreich: Nach dieser aktuellen Statistik stieg die nominelle Kaufkraft der Niederösterreicher zwischen 2001 und 2004 um 9,5 Prozent. Besonders profitiert haben laut dieser Untersuchung die Bezirke Bruck an der Leitha, Gänserndorf und Korneuburg. Mödling ist nach wie vor der kaufkraftstärkste Bezirk in Niederösterreich und liegt um 32 Prozent über dem österreichweiten Durchschnitt.

Von der ökonomischen Prosperität her gesehen hat das südliche Wiener Umland bundesweit sogar die besten Daten. Das Bruttoinlandsprodukt liegt mit 30.500 Euro pro Kopf um rund 3.500 Euro über dem Bundesdurchschnitt. Der Anteil dieser Region am BIP Österreichs ist von 3,7 Prozent im Jahr 1995 auf 4,2 Prozent im Jahr 2001 gestiegen. Gemessen am nominalen Wachstum des regionalen Bruttoinlandsprodukts ist das Gebiet um Wien der Gewinner der wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahren.

Im Bundesländer-Ranking liegt nach wie vor Wien (112,5 Indexpunkte) voran, gefolgt von Niederösterreich (102,1), Vorarlberg (98,7), Salzburg (97,3) und Oberösterreich (96,6). Tirol, Kärnten, die Steiermark und das Burgenland erreichen 93,2 bis 94,8 Prozent der durchschnittlichen Kaufkraft Österreichs.

Nähere Informationen: KMU Forschung Austria, Telefon 01/505 97 61, www.kmuforschung.ac.at.


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