21.01.2005 | 10:56

Dreispuriger Ausbau der A 1 geht zügig voran

Pröll: Mehr Verkehrssicherheit und Fahrkomfort

Die A 1 Westautobahn wird nun zwischen der Anschlussstelle Amstetten Ost und Amstetten West auf einer Länge von rund 15,4 Kilometern auf beiden Richtungsfahrbahnen generalerneuert und dreispurig mit Sicherheitsstreifen ausgebaut. Zusätzlich werden 14 Brücken verbreitert und generalsaniert. Eine Gegenverkehrsführung ist nicht erforderlich, es erfolgt lediglich ein Fahrbahnverschwenk. Um die Anrainer vor dem Autobahnlärm zu schützen, werden im Zuge der Generalerneuerung auf einer Länge von rund 18 Kilometern Lärmschutzwände errichtet.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vergab kürzlich die Bauarbeiten für diesen Abschnitt. Mit den Bauarbeiten wird Mitte Februar begonnen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 65 Millionen Euro, die in mehreren Bauetappen investiert werden. „Damit werden die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht und der Fahrkomfort verbessert”, betont Landeshauptmann Pröll. Unfalluntersuchungen hätten gezeigt, dass durch den Ausbau von zwei auf drei Fahrstreifen die Unfallhäufigkeit um 50 Prozent abnimmt.

Die weiteren Baumaßnahmen auf der A 1 im heurigen Jahr in Richtung Wien umfassen die Sanierung und Verbreiterung der Talübergänge Brentenmais und Wolfsgraben, die Generalerneuerung Pressbaum sowie die Verbreiterung zwischen den Anschlussstellen St. Christophen und dem Knoten St. Pölten.

Insgesamt werden für den Ausbau der A 1 im Jahr 2005 rund 68 Millionen Euro investiert.

Seit 1999 wird die 40 Jahre alte A 1 sukzessive in Teilabschnitten mit Hochdruck generalerneuert und dreispurig ausgebaut.

Ab 2006 verbleiben dann noch zwischen dem Knoten Steinhäusl und der Landesgrenze Oberösterreich für den dreispurigen Ausbau mit Pannenstreifen rund 30 Kilometer für Generalerneuerungen und ca. 62 Kilometer für die Pannenstreifenzulegung.

Im Jahr 2006 erfolgt dann die Generalerneuerung und Verbreiterung der Fahrbahn auf der Richtungsfahrbahn Wien, 2007 in Fahrtrichtung Salzburg.

Nähere Informationen unter 02742/9005-14737, Ing. Markus Hahn, e-mail markus.hahn@noel.gv.at.


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