14.12.2004 | 13:29

„Mehrwegpackerl“ lösen „Weihnachtssack“ ab

Sobotka: Neue Aktion soll helfen, Abfall zu vermeiden

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute in St. Pölten eine neue Aktion zur Abfallvermeidung gerade in der Weihnachtszeit, in der naturgemäß jedes Jahr große Mengen an Verpackung und Papier anfallen. Wieder verwendbare Karton-Geschenkpackerl bzw. „Mehrwegpackerl“ sollen eine Alternative zu den nicht leicht wieder verwendbaren, herkömmlichen Verpackungsmaterialien darstellen. Die „Mehrwegpackerl“ lösen den vor zwei Jahren eingeführten „Weihnachtssack“ ab und sollen helfen, mindestens 800 Tonnen Abfall einzusparen.

„Es gibt in Niederösterreich eine Vielzahl von Aktionen zum Ressourcenmanagement. Diese Aktion mit der neuen, sympathischen Verpackung soll daran erinnern, dass jeder Einzelne seinen Beitrag hiezu leisten kann. Die Geschenke ändern sich jedes Jahr, die Verpackung jedoch nicht“, meinte Sobotka.

Die neuen Karton-Geschenkpackerl sind ab sofort in allen 377 Spar-Supermärkten in Österreich erhältlich. Die Kosten für diese neue Art der Verpackung belaufen sich je nach Größe auf 1,99 oder 2,99 Euro. Pro verkaufter Packung kommen 50 Cent – wie bereits im Vorjahr – der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugute. 2003 konnten auf diese Art 15.000 Euro an „Licht ins Dunkel“ gespendet werden.

Im Vergleich zum „Weihnachtssack“, der 2003 25.000 Mal verkauft wurde, sind die „Mehrwegpackerl“ nicht nur in einer, sondern in verschiedenen Größen erhältlich und verfügen damit über noch mehr Einsatzmöglichkeiten.

Die neue Aktion stellt laut Sobotka einen weiteren Baustein im niederösterreichischen Abfallkonzept dar, zu welchem auch Aktionen wie etwa die NÖLI-Sammelaktion für Altspeiseöle, die niederösterreichweite E-Schrott-Sammlung oder der Mehrwegbecher „NÖ Becher“ zählen. Die genannten Maßnahmen seien bisher sehr gut angenommen worden und Niederösterreich sei im Vergleich zu den anderen Bundesländern ein Vorreiter bei der Abfallvermeidung. Allein in den letzten beiden Jahren konnten rund 90.000 Tonnen Restmüll eingespart werden, sagte Sobotka. „Das ist der Beweis dafür, dass all unsere Aktionen auf fruchtbaren Boden fallen. Auch in Zukunft bleibt die Abfallvermeidung der wichtigste Eckpfeiler der niederösterreichischen Abfallstrategie.“

Nähere Informationen: Büro Landesrat Sobotka, Christian Rädler, e-mail christian.raedler@noel.gv.at, www.noe.gv.at/umwelt/abfall.htm, Telefon 02742/9005-12319.


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