14.12.2004 | 11:25

Ärztlicher Wochentags-Nachtbereitschaftsdienst in NÖ

Schabl: 1,96 Millionen Euro für Nummer 141

Für die Sicherstellung des ärztlichen Wochentags-Nachtbereitschaftsdienstes in Niederösterreich beschloss heute die NÖ Landesregierung auf Antrag von Gesundheits-Landesrat Emil Schabl die Fördertranche für das Jahr 2005 in der Höhe von rund 1,96 Millionen Euro. „Unter der Nummer 141 steht wochentags zwischen 19 und 7 Uhr bei gesundheitlichen Beschwerden in kürzester Zeit ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Insgesamt sind in 36 Regionen jede Nacht rund 45 Ärzte im Einsatz. Durchschnittlich kommt es pro Jahr zu etwa 20.000 Anrufen bzw. rund 13.000 Visiten oder Ordinationsbesuchen“, so Schabl. Damit kommt es im Schnitt zu 54 Visiten pro Nacht bzw. durchschnittlich 1,5 bis 2 Einsätzen pro Nacht und Region. 80 Prozent der Betroffenen werden spätestens 50 Minuten nach ihrem Anruf von einem Arzt besucht.

Insgesamt nehmen 350 Ärzte am ärztlichen Wochentags-Nachtbereitschaftsdienst teil. „Damit haben wir es geschafft, die Versorgungsqualität in Niederösterreich im Interesse der Patienten zu heben und zusätzliche Versorgungssicherheit zu schaffen. Die Verbesserung der Notfallversorgung der niederösterreichischen Bevölkerung war dem Gesundheitsressort und seinen Partnern immer ein besonderes Anliegen“, meinte Schabl. Als Partner der „141“ fungieren neben dem Land Niederösterreich die NÖ Ärztekammer, die NÖ Gebietskrankenkasse, das Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund sowie die Call-Center der LEBIG.


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