30.11.2004 | 14:04

Baustart für Psychosomatikzentrum Eggenburg

Sobotka: Zukunftsweisende, moderne Therapieform

Das Land Niederösterreich möchte der Bevölkerung die bestmögliche und modernste medizinische Versorgung bieten. Es werden daher in den nächsten Jahren 772 Millionen Euro in die Qualität und den Ausbau der NÖ Spitäler investiert. Mit dem Baubeginn des Psychosomatikzentrums in Eggenburg wurde der Grundstein für eine innovative Therapie gelegt. Bei der gestrigen Spatenstichfeier waren Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka anwesend.

Der Neubau dieses Psychosomatischen Zentrums am Areal des Lindenhofes wird rund 14,5 Millionen Euro kosten. Noch heuer wird mit dem Abbruch der bestehenden Gebäude begonnen. Das Zentrum wird voraussichtlich Mitte 2006 fertig sein.

Für diese Krankenanstalt sind 100 Betten vorgesehen, die sich in zwei Stationen mit je 40 Betten und einer Station mit 20 Betten gliedern. 52 Einbettzimmer und 24 Zweibettzimmer sind geplant. Der Bettentrakt sowie der südliche Therapietrakt haben drei Geschoße. Die Ausstattung wird einem Hotel sehr ähnlich sein. Die Verpflegung wird aus der Küche des örtlichen Krankenhauses angeliefert.

„Niederösterreich hat eines der besten Gesundheitssysteme in Europa. Doch damit das so bleibt, müssen wir ständig am Ausbau und an der Modernisierung unserer medizinischen Versorgungseinrichtungen arbeiten. Mit dem Bau des Psychosomatikzentrums Eggenburg wird das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten in Niederösterreich ganz entscheidend erweitert“, betonte Sobotka.

Viele körperliche Beschwerden hätten keinen organischen Ursprung, sondern sind rein psychisch bedingt. Bisher habe man diese psychosomatischen Krankheiten meist sehr spät oder auch gar nicht erkannt. Es dauerte oft Jahre, bis Patienten an einen psychosomatischen Arzt verwiesen wurden.

„Mit der Psychosomatik Eggenburg steht den Niederösterreichern nun eine adäquate stationäre Betreuung zu Verfügung. Das neue Zentrum bringt viele Vorteile und garantiert den Patienten beste Behandlung und Betreuung“, meinte Sobotka.


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