27.10.2004 | 10:05

Dachverband der Elternvereine an NÖ Pflichtschulen

Jahreshauptversammlung in St. Pölten

In der SPAR-Zentrale in St. Pölten fand kürzlich die Jahreshauptversammlung des Dachverbands der Elternvereine an niederösterreichischen Pflichtschulen statt. Ing. Franz Schaupmann wurde einstimmig als Vorsitzender des niederösterreichischen Dachverbands bestätigt. Der Verband vertritt in Niederösterreich die Interessen von 400 Elternvereinen und ebenso jene von Eltern an Schulen, an denen es keinen Elternverein, aber ein Schulforum gibt.

„Bildung und Schulpartnerschaft braucht Vernetzung. Schließlich ist Elternarbeit mehr als nur Gesetzesbegutachtung. Wir wollen als Eltern auch die Interessen der künftigen Generation vertreten, die heute in den Schulen das Rüstzeug für ihre Zukunft erhalten“, so Schaupmann. Kritik übte er an den Einsparungen im Schulbereich. Die negativen Auswirkungen von Schulschließungen, Klassenzusammenlegungen und weniger Lehrern hätten jene zu tragen, die in der Zukunft den Wohlstand Österreichs sichern sollen. Sparen ohne Konzept und Weitsicht schädige die Schulinfrastruktur nachhaltig. Besonders Niederösterreich als Bundesland mit der weitläufigsten Siedlungsstruktur müsse auf seine Schulen besonders achten, so Schaupmann. „Wir brauchen ein Schulkonzept für Niederösterreich, das auf die Gemeinden und die Regionen Rücksicht nimmt.“

An der Veranstaltung nahmen u. a. auch Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer und Landesrätin Christa Kranzl teil. Freibauer betonte die Unterstützung des Landes Niederösterreich in der Bildungs- und Elternarbeit und erwähnte dabei Projekte wie den Fremdsprachenunterricht an den Schulen, die Aktion „Schutzengel" des Landes bzw. die Schulstarthilfe, die heuer erstmals an Eltern mit Taferlklasslern (bei zwei oder mehr Kindern) ausbezahlt wurde.

Kranzl unterstrich die notwendige Partnerschaft des Landes mit den Schulen und den Elternvereinen. Hier solle es eine positive Vernetzung geben, von der alle Seiten profitieren. Die Landesrätin betonte auch das klare Bekenntnis des Landes Niederösterreich für die Aufrechterhaltung der Schulstandorte und des Grundsatzes „jeder Gemeinde ihre Schule“.


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