12.08.2004 | 09:44

Bahn-Lärmschutzprogramm von Bund, Land, Gemeinde

Baden wird leiser

Über 300.000 Menschen sind in Österreich von Bahnlärm direkt betroffen. Die Bahn wird jetzt aber leiser: In Lärmschutzmaßnahmen entlang der Eisenbahnstrecken wurden österreichweit in den Jahren 2000 bis 2003 92,50 Millionen Euro investiert. Für 2004 sind weitere 34 Millionen Euro geplant.

Jetzt wird es auch um den Bahnhof Baden leiser: Ende Juli schlossen die ÖBB am Bahnhof Baden die Bauarbeiten ab. 6.900 Meter Lärmschutzwände sind fertig gestellt. In Abstimmung mit der Stadtgemeinde Baden wurden 17.000 Quadratmeter Lärmschutzkassetten aus Beton bzw. Aluminium errichtet. Durch diese Lärmschutzmaßnahmen ist der Schutz der Anrainer unter den Grenzwert von 55 dB sicher gestellt. Zum Vergleich: Der Lärmpegel im Büro liegt bei 60 dB.

Mit über 35 Gemeinden in Niederösterreich wurden Verträge geschlossen. Über 8.000 betroffene Einwohnerinnen und Einwohner profitieren bereits von den errichteten Lärmschutzmaßnahmen, für weitere 14.000 Menschen wurden Planungsverträge für Lärmschutz unterzeichnet. Weitere Projekte werden derzeit verhandelt.

Die Kosten teilen sich der Bund zu 50 Prozent und das Land sowie die betroffenen Gemeinden zu 50 Prozent. In Niederösterreich werden derzeit 30 Millionen Euro in Lärmschutzmaßnahmen entlang der Eisenbahnstrecken investiert. Voraussetzung für die Maßnahmen in Niederösterreich ist der Schienenverkehrslärmkataster von 1993 und ein Übereinkommen zwischen Bund und dem Land Niederösterreich aus dem Jahre 1999.

Weitere Informationen: ÖBB-Kommunikation NÖ, Mag. Johann Rankl, Telefon 02742/930 00-3527.


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