13.07.2004 | 10:47

Ministerkonferenz im „Danube Cooperation Process“ in Bukarest

ARGE Donauländer präsentiert Projekte

Die Außenminister von Rumänien, Mircea Geoana, und Österreich, Dr. Benita Ferrero-Waldner, haben für 14. Juli zur zweiten Ministerkonferenz des „Danube Cooperation Process (DCP)“ nach Bukarest eingeladen. Ziele dieser Initiative sind die Vertiefung der Zusammenarbeit im Donauraum und eine Koordination der vielfältigen Aktivitäten. Im Donauraum sind die Donaukommission, die Donauschutzkommission, die Zentraleuropäische Initiative, der Stabilitätspakt und die Europäische Kommission tätig. Auf regionaler Ebene wirkt die Arbeitsgemeinschaft Donauländer, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll führt im Jahr 2004 den Vorsitz. In seiner Vertretung nimmt der ständige Vorsitzende der Arbeitsgruppe der Leitenden Beamten, Landesamtsdirektor Dr. Werner Seif, an dieser Konferenz teil.

Die ARGE Donauländer setzt auch konkrete Projekte um. Besonderes Augenmerk wird dabei auf INTERREG III B-Projekte gelegt, wie z. B. das Projekt „Donauhanse“. Dabei wird es zu einer verstärkten Kooperation der kleineren Donauhäfen und Donaustädte kommen. Durch die EU-Erweiterung ist es nun wesentlich einfacher für die Mitglieder der ARGE, für derartige Projekte EU-Mittel zu bekommen.

Weiters kann Landesamtsdirektor Seif über die Einrichtung der Projektgruppe „Donauradweg“ berichten. Dabei geht es um den Ausbau des Radwegs unterhalb von Budapest. Ziel ist die Erstellung einer digitalen Radkarte. Eine digitale Grundkarte des Donauraums gibt es bereits.

Niederösterreich hat im Auftrag von Landeshauptmann Pröll auch Akzente in der Jugendarbeit gesetzt. So wurde ein Schülerplakatwettbewerb durchgeführt und eine Konferenz der „ARGE Donauländer Jugendbotschafter“ abgehalten. Dazu wird eine Internetkontaktbörse für Jugendinitiativen vorbereitet.

Weitere Projekte sind die Weiterentwicklung der digitalen Kulturkarte und die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der internationalen Donaurektorenkonferenz. „Der Donauraum wird in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung in Europa gewinnen. Niederösterreich hat das rechtzeitig erkannt und ist dabei ein bekannter und verlässlicher Ansprechpartner, insbesondere für den „Danube Cooperation Process“, so Landesamtsdirektor Seif.

Die Arbeitsgemeinschaft Donauländer wurde 1990 in Niederösterreich gegründet. Ihr gehören über 30 Regionen entlang der Donau vom Ursprung in Baden-Württemberg bis zur Mündung in der ukrainischen Region Odessa an.

Weitere Informationen: www.argedonau.at.


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