27.04.2004 | 10:34

Flussbauliches Gesamtprojekt für Donau fixiert

Donausohle zwischen Wien und Hainburg wird stabilisiert

Für das „Flussbauliche Gesamtkonzept“ der Donau zwischen Wien und der Staatsgrenze bei Hainburg haben der Leitungsausschuss des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und die Vertreter des Nationalparks Donau-Auen eine Einigung erzielt. So soll auf der gesamten 120 Meter breiten Schifffahrtsrinne eine Mindestfahrwassertiefe von 2,6 Meter verwirklicht werden. Außerdem sind im zentralen Bereich der Schifffahrtsrinne 2,7 Meter Tiefe vorgesehen, wobei in Bereichen mit granulometrischer Sohleverbesserung eine weitere Vertiefung von 1 Dezimeter umgesetzt wird. Ziel dieses Konzepts ist es, die freie Fließstrecke östlich von Wien zu erhalten.

Im Zuge der Maßnahmen sollen befestigte Steinufer rückgebaut und neue Kiesinseln bzw. Seichtwasserbereiche entstehen. Dadurch können die niedrigen Wasserstände der Donau angehoben und die Au wieder besser mit Wasser versorgt werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Gewässervernetzungen gelegt. Die Altarme der Donau sollen wieder vermehrt mit dem Hauptstrom kommunizieren. Dazu wurde zur Abstimmung der Tätigkeiten der „Koordinationsausschuss Wasserstraße – Nationalpark“ eingerichtet, in welchem die wasserbaulichen Planungen und Maßnahmen ausgearbeitet werden. Einige Gewässervernetzungsprojekte wurden bereits abgeschlossen, erste Ergebnisse bestätigen den Erfolg.

Nähere Informationen: Nationalpark Donau-Auen, Erika Hofer, Telefon 02212/3450-16, www.donauauen.at.


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