14.04.2004 | 16:33

Ausstellung "Die Erweiterung der EU" im NÖ Landhaus eröffnet

Mikl-Leitner: Es ist wichtig, die neuen Beitrittsländer zu kennen

Im Foyer des NÖ Landhauses in St. Pölten eröffnete Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner heute Nachmittag die Ausstellung "Die Erweiterung der EU". "Der 1. Mai 2004 mit ein historischer Tag. Es ist wichtig, die Länder zu kennen, die ab dann zur Europäischen Union gehören werden, und den Menschen auch Informationen über diese Länder zukommen zu lassen. Ich gratuliere daher zu dieser Ausstellung und danke dem Europareferat für die Organisation", meinte Mikl-Leitner.

Die Ausstellung baut auf dem Konzept der bereits im Herbst 2000 von der Europäischen Föderalistischen Bewegung (EFB) zusammengestellten Ausstellung "EU-Beitrittskandidaten stellen sich vor" auf. Der Unterschied zum Jahr 2000 ist, dass die im Rahmen der Ausstellung aufgestellten Schautafeln diesmal nicht über die Bewerber-, sondern über die Beitrittsstaaten zur EU informieren. Dabei wird allerdings nicht nur auf die tatsächlich am 1. Mai dieses Jahres beitretenden Staaten, sondern auch auf Bulgarien und Rumänien, die voraussichtlich im Jahr 2007 der EU beitreten werden, sowie auf die weiteren potenziellen Beitrittsländer Kroatien und Türkei eingegangen. Außerdem wurde die Ausstellung aktualisiert und erweitert. Wie schon im Jahr 2000 handelt es sich auch bei der heurigen Ausstellung um eine "Wanderausstellung", die Schautafeln können von Interessierten ausgeliehen werden. Auch die neue Ausstellung wurde von der EFB zusammengestellt und vom Info Point Europa in St. Pölten unterstützt und mitfinanziert.

Unter den Teilnehmern der Eröffnungsfeier befanden sich unter anderem Kinder des Kindergarten I aus Gföhl (Bezirk Krems), die die Feierlichkeiten mit zwei musikalischen Darbietungen untermalten. Die Lieder, die die Kinder dabei zum Besten gaben, wurden nicht nur in Deutsch, sondern auch in anderen europäischen Sprachen gesungen. "Die Kinder sind uns heute mit gutem Beispiel vorangegangen und haben uns gezeigt, wie man offen auf die Menschen aus den neuen Ländern zugeht", meinte dazu Mikl-Leitner. Damit dies auch in Zukunft kein Einzelfall bleibe, habe man in Niederösterreich am 1. April dieses Jahres auch eine Sprachoffensive für Kindergärten gestartet, bei der Kinder auf spielerische Art und Weise Tschechisch und Slowakisch lernen können.

Nähere Informationen: Europareferat, Dr. Johann Jedliczka, Telefon 02742/9005-13589, e-mail johann.jedliczka@noel.gv.at


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