30.03.2004 | 09:52

Lärmschutz in Purkersdorf

Erste Ausbaustufe an der Westbahn beginnt im August 2004

In mehreren Ausbaustufen werden in Purkersdorf im Zeitraum von 2004 bis 2007 mehr als elf Kilometer lange Lärmschutzwände und Wandverkleidungen errichtet. Die Investitionssumme für dieses Bauvorhaben beträgt 7,8 Millionen Euro und wird zu 50 Prozent vom Bund, zu 30 Prozent vom Land Niederösterreich und zu 20 Prozent von der Stadtgemeinde Purkersdorf getragen. Der Bereich, in welchem die Ausbauten gemacht werden, erstreckt sich in Richtung Westen von der Haltestelle Purkersdorf-Sanatorium bis zur Haltestelle Unter Tullnerbach. Mit der ersten Ausbaustufe, beginnend im August 2004, startet das Projekt in der Schäfergasse und endet mit einer Bauzeit bis Ende 2005 an der Grenze zu Tullnerbach. Die zweite Ausbaustufe, welche bis Herbst 2006 fertig gestellt sein wird, betrifft den Abschnitt zwischen Kieslinggasse und Schöffelgasse. In weiterer Folge wird der Lärmschutz vom Sanatorium bis zur Kieslinggasse errichtet. Die vorgesehene Bauzeit ist hier von September 2006 bis Februar 2007.

Strenge Maßstäbe reduzieren die Lärmerregung bedeutend: Als Grenzwerte für die Bahn gelten Lärmimmissionen von maximal 65 Dezibel am Tag und 55 Dezibel in der Nacht. Dazu werden hoch lärmabsorbierende Holzbetonwände verwendet, die sich in das Landschaftsbild einfügen. Bei Brücken, Stützmauern und Servicetüren sind Alukonstruktionen vorgesehen. Wo die Voraussetzungen gegeben sind, soll auch eine Bepflanzung erfolgen.

Vertragsbestandteil ist zudem eine Förderung für den Einbau von Lärmschutzfenster bei Objekten, die nicht durch die Errichtung der Lärmschutzwände abgeschirmt werden können. Betroffen davon sind 559 Objekte, deren Inhaber bzw. Bewohner von dieser Förderungsmöglichkeit bereits von der Stadtgemeinde Purkersdorf informiert wurden.

In Niederösterreich werden derzeit 27 Projekte geplant oder sind bereits in Bau. Die Investitionssumme für diese Lärmschutzprojekte beträgt rund 27 Millionen Euro. Auf 48 Kilometern Länge werden damit für die Bevölkerung dauerhafte Verbesserungen erreicht.

Weitere Informationen: ÖBB, Kommunikation NÖ, Mag. Johann Rankl, Telefon 02742/930 00-3527.


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