18.03.2004 | 12:43

Erhaltung der Pflichtschulstruktur in Niederösterreich

Cerwenka: Bereits 25 einklassige Volksschulen

„Zusperren ist einfach; schwieriger ist es, die Strukturen wieder zurückzugewinnen“, sagte Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka heute bei einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten über die „Erhaltung der Pflichtschulstruktur im ländlichen Raum“. Bereits jetzt gebe es in Niederösterreich 25 einklassige, 107 zweiklassige und 65 dreiklassige Volksschulen. Durch den Geburtenrückgang würden die Schülerzahlen sinken, aber auch durch die Auswirkungen des Finanzausgleichs seien viele Standorte von einer Schließung bedroht. Auch den „Abteilungsunterricht“ in vielen Schulen durch Zusammenziehung von Klassen wertete Cerwenka als Problem, weil für diese Form des Unterrichts kaum ausgebildete Lehrer zur Verfügung stünden.

Die Schule im Ort ist für Cerwenka ein „wesentlicher Angelpunkt“ in jeder Gemeinde. Das Abgehen von der jeweiligen Schülerhöchstzahl pro Klasse ist für ihn eine der wichtigsten Forderungen. Auf keinen Fall werde die Initiative mitgetragen, wonach Eltern gegen einen freiwilligen Kostenbeitrag die Kinder auch in sprengelfremde Schulen schicken können.


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