12.03.2004 | 09:34

Luftgütemessnetz überwacht rund um die Uhr die Ozon-Belastung

Start des Bereitschaftsdienstes am 15. März

Auch wenn das derzeitige Wetter und die Prognosen für die nächsten Tage den kommenden Sommer noch in weiter Ferne erscheinen lassen, in der NÖ Luftgüteüberwachung beim Amt der NÖ Landesregierung werden bereits eifrig Vorarbeiten für die nächste Ozonsaison getroffen. Der Start des Bereitschaftsdienstes beginnt, auch wegen geänderter gesetzlicher Vorgaben, bereits am 15. März, also um zwei Wochen früher als gewohnt. Die Grenzwerte von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft für die Informationsschwelle und 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft für die Alarmschwelle, beides als Einstundenmittelwert, werden auch heuer wieder zur Beurteilung der Belastungen herangezogen.

Das Luftgütemessnetz überwacht rund um die Uhr die Belastung durch Ozon. Der Bereitschaftsdienst kann jederzeit, auch an Wochenenden und in der Nacht, die Bevölkerung über aktuelle Ozondaten informieren. Die wichtigste Informationsquelle ist bei Ausrufen der Informationsschwelle und der Alarmschwelle der ORF mit seinen Nachrichtensendungen. Natürlich stehen auch andere Wege wie etwa die Information unter www.noe.gv.at/Umwelt/Luft.htm oder das Ozontelefon unter der Nummer 02742/9005-11000 zur Verfügung.

Mit der nächsten Schönwetterperiode wird auch die Ozonbelastung wieder ansteigen. Jeder kann einen Beitrag leisten, damit die Ozonwerte nicht allzu hoch hinaufklettern: Der Verzicht auf unnötige Kfz-Fahrten und der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel liefert wertvolle Beiträge zur Reduktion von Ozonvorläufersubstanzen.


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