30.05.2003 | 00:00

Grenzregionen sollen von Erweiterung profitieren

Gemeinsames Pilotprojekt Wien, NÖ, OÖ, Burgenland

Damit die Grenzregionen von der Erweiterung Europas bestmöglich profitieren, wurde auf Initiative Niederösterreichs gemeinsam mit den Bundesländern Wien, Oberösterreich und Burgenland das Pilotprojekt „EU regio Net“ gegründet, bei dem die Zusammenarbeit mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn im Mittelpunkt steht. „Damit soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden in den Grenzregionen verbessert, die Erweiterung auf lokaler Ebene zielorientiert umgesetzt, die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen gestärkt und administrative Kapazitäten aufgebaut werden“, erläuterte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner kürzlich bei der Präsentation des Projekts in St. Pölten. Das Projekt sei von der Generaldirektion für Erweiterung als eines von nur sechs Projekten europaweit genehmigt worden. Insgesamt nehmen 17 Partnerorganisationen teil. Das Projekt richtet sich vor allem an die Mitarbeiter von regionalen und lokalen Behörden in den Grenzregionen, an Bürgermeister und Verwaltungsbeamte sowie an die Regionalmanagements. Die Aufgaben sind zwischen den Partnern genau verteilt. Geplant sind unter anderem Regionalkonferenzen und Fachtagungen sowie grenzüberschreitende Bildungsangebote und Praktika.

Der Pilotversuch soll zwei Jahre laufen, dafür stehen ca. 400.000 Euro bereit. Die EU stellt Förderungen in der Höhe von 80 Prozent bereit. Koordiniert wird das Projekt vom Weinviertelmanagement.

Nähere Informationen: Weinviertel Management, Dipl.Ing Hermann Hansy, Telefon 02532/2818-12, hermann.hansy@euregio-weinviertel.org oder www.euregionet.at.


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