05.05.2003 | 00:00

LR Plank anlässlich des Florianitages:

„Feuerwehren brauchen optimale Ausrüstung und Ausbildung“

Unsere Feuerwehren sind nicht nur Helfer in der Not. Ohne sie wäre das soziale Leben in unseren Gemeinden um einige Facetten ärmer. Die Hilfs- und Einsatzbereitschaft, aber auch das Engagement unserer Freiwilligen ist für unsere Gemeinschaft unverzichtbar“, so Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank anlässlich des Florianitages am vergangenen Freitag.

Das Land Niederösterreich sei stolz auf seine mehr als 91.000 Feuerwehrmitglieder in 1.660 Freiwilligen und 81 Betriebsfeuerwehren. Auch der Nachwuchs dränge zur Feuerwehr, mehr als 3.000 Jugendliche werden jährlich im Rahmen der Feuerwehrjugend für das Feuerwehrwesen begeistert. Plank: „Seitens des Landes Niederösterreich wird auch für eine entsprechende Ausrüstung gesorgt, jährlich fließen viele Millionen in diesen Bereich.“

Anlässlich des Landesfeuerwehrtages werden wieder 19 neue Rüstlöschfahrzeuge im Gesamtwert von ca. 5,5 Millionen Euro übergeben. Wie wichtig optimale Ausbildung und Gerätschaften für die Wehren sind, zeigt sich immer wieder bei Katastropheneinsätzen – zuletzt erst wieder bei den Hochwassereinsätzen.

Schließlich steht noch die NÖ Feuerwehrschule als Einrichtung des Landes für die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder zur Verfügung. Jährlich nehmen Tausende Feuerwehrmitglieder an zahlreichen Lehrgangsveranstaltungen teil. Um der Bedeutung einer optimalen Ausbildung Rechnung zu tragen, wird in den nächsten Jahren eine neue Feuerwehrschule in Tulln entstehen.

Für die neue Schule stellen sich neue Ausbildungserfordernisse: Atemschutz als persönliche Schutzausrüstung, Funk als Nachrichtenmittel, Gefahrenstoffe und Verkehr (z.B. Tunnelunfälle) als Einsatzursache, veränderte Materialien bei der Ausstattung von Objekten oder Sondereinsätze wie Strahlenschutzdienst und Sprengdienst. Plank: „Die erfolgreiche Bewältigung von Katastrophen, Krisen und Großschadensereignissen erfordert heute eine andere Qualität der Zusammenarbeit der Einsatz- und Hilfsorganisationen sowie von Privaten und Behörden. Die Entwicklung wird in Zukunft in Richtung eines umfassenden Sicherheitswesens führen, das weit über den Umfang der Ausbildung der Feuerwehren hinausgeht. Landesfeuerwehrverband, Zivilschutzverband und die Landesabteilung für Feuerwehr und Zivilschutz haben sich in diese Richtung bereits deklariert.“


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