23.04.2003 | 00:00

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien im Aufwind

Trotz des schwierigen Umfeldes gutes Ergebnis

Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG schloss das Jahr 2002 mit erfreulichen Ergebnissen ab: Sowohl das Betriebsergebnis als auch das Ergebnis der Gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserten sich. Das EGT steigerte sich um 1 Million Euro oder 4,1 Prozent auf 24,1 Millionen Euro.

Zur positiven Entwicklung trugen alle drei großen Geschäftsbereiche bei, nämlich das Privat- und Gewerbekundengeschäft in Wien, das Kommerzkunden-Geschäft und der Bereich Finanzmärkte. „Die Entscheidung zur Trennung des Bankgeschäfts vom Beteiligungsgeschäft im Jahr 2001 hat sich gerade in dem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2002 als richtig erwiesen. Die Ertragslage der Bank hat sich 2002 neuerlich verbessert“, zog Dkfm. Peter Püspök, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, heute in Wien Bilanz.

Trotz der für alle Banken unerfreulichen Rahmenbedingungen ist Püspök für die größte Regionalbank der sogenannten „Vienna Region“ auch für 2003 optimistisch. „Die ‚Vienna Region’ erwartet auf Grund der EU-Erweiterung in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren eine chancenreiche und aufregende Entwicklung, für die wir in unserer Geschäftstätigkeit die Weichen gestellt haben.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG setzte im Bilanzjahr 2002 ihren Weg, als größte Regionalbank Ostösterreichs auch in den Nachbarregionen ihr Geschäft auszuweiten, erfolgreich fort. Im Kommerzkunden-Geschäft gelang der Bank, trotz leicht sinkender Kreditnachfrage, mit beratungsintensiven Dienstleistungen die Kundenbasis auszubauen. Im Privat- und Gewerbekundengeschäft in Wien gewann die Bank im Jahr 2002 11.000 neue Kunden. Im Bereich Finanzmärkte gelang es trotz des sehr unfreundlichen Marktumfeldes, die Position als Nischenanbieter stark auszubauen. Das Emissionsvolumen lag mit 470 Millionen Euro um 40 Millionen Euro über dem Vorjahr.

Die Bilanzsumme betrug im Jahr 2002 10,7 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber 2001. Das Betriebsergebnis erreichte 2002 51,9 Millionen Euro – ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber 2001. Nach Steuern erwirtschaftete die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG im Jahr 2002 einen Jahresüberschuss von 23,8 Millionen Euro, um 1,7 Millionen Euro oder 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die 99 niederösterreichischen Raiffeisenbanken, die direkt und indirekt Haupteigentümer der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG sind, erreichten im Jahr 2002 ein deutlich über dem Schnitt der österreichischen Kreditinstitute liegendes Ergebnis.


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