14.03.2003 | 00:00

Biomasse-Energie für Steinakirchen, Wang und Kirchberg/Pielach

Plank: Wichtiger Faktor für positive Entwicklung im ländlichen Raum

Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank wird morgen, Samstag, 15. März, die Biomasse-Wärmeversorgungen in den Gemeinden Steinakirchen, Wang und Kirchberg an der Pielach offiziell in Betrieb nehmen. „Die Wärmeversorgung aus dem nachwachsenden Rohstoff Biomasse stellt einen wichtigen Faktor für die positive Entwicklung im ländlichen Raum dar, weil zahlreiche Landwirte als Energiewirte fungieren und damit die Wertschöpfung in der Region bleibt“, erklärt Plank.

In Kirchberg an der Pielach handelt es sich um eine Biomasse-Nahwärmeversorgung für drei Wohnblöcke mit je 21 Wohneinheiten. Die Reduktion der CO2-Emissionen entspricht einem Heizöläquivalent von 15.000 Liter Heizöl im Jahr. An der Fernwärmegenossenschaft sind 36 Landwirte beteiligt. Die Fernwärmegenossenschaft Steinakirchen/Wang umfasst 115 Mitglieder. Hier wurden die veralteten Heizanlagen in der Kirche, in Pfarrhof und Pfarrheim, in Volks- und Hauptschule sowie im alten Rathaus und im Kindergarten durch Biomasse-Fernwärmeanschlüsse ersetzt. Die Leistung für alle drei Anlagen liegt bei 1.170 kW, die Investitionen beliefen sich auf 870.000 Euro. In Steinakirchen und in Wang werden nun jährlich fast 140.000 Liter Heizöl eingespart.

In Niederösterreich sind bereits 186 Biomasse Nah- und Fernwärmeversorgungen mit einer Leistung von 188 MW in Betrieb. „Mit dem mit jährlich 5,6 Millionen Euro dotierten Biomassefonds des Landes können wir auch in den kommenden Jahren unser Biomasse-Programm fortsetzen. Rund 3.000 Landwirte sind an diesen Anlagen beteiligt bzw. liefern den Energierohstoff. Damit haben die Bauern ein zusätzliches Einkommen und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Mit unserer Biomasse-Strategie leisten wir durch beträchtliche CO2-Einsparungen außerdem einen wesentlichen Beitrag zum Klimabündnis“, betont Plank.


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