14.03.2003 | 00:00

Pröll eröffnete innovatives Unternehmen in Sitzenberg-Reidling

Erfolgreiche Betriebsansiedlung in der Tullnerfeldgemeinde

Das deutsche Unternehmen VKF Renzel GmbH hat nun auch einen Standort in der Tullnerfeldgemeinde Sitzenberg-Reidling. Die neue, rund 1.400 Quadratmeter große Halle des in der Werbebranche tätigen Unternehmens, das mit dem Slogan „Wir verkaufen alles, was hilft, Ware zu verkaufen“ wirbt, wurde gestern von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Ein weiterer Beweis dafür“, freut sich Bürgermeister Franz Redl, „dass die Gemeinde nicht nur eine hohe Wohn- und Lebensqualität bietet – bei der letzten Volkszählung gab es ein Plus von 13 Prozent –, sondern auch von Unternehmen geschätzt wird.“ Innerhalb kürzester Zeit sei es gelungen, drei neue Unternehmen in die rund 2.500 Einwohner zählende Gemeinde zu bringen, die rund 80 Arbeitsplätze geschaffen haben.

Die Firma Renzel, die besonders auch die rasche Abwicklung der Verfahren und die Unterstützung der Gemeinde bei der Betriebsgründung in Sitzenberg-Reidling würdigte, wird heuer und im kommenden Jahr noch weitere Investitionen auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Areal tätigen. Derzeit sind hier 13 Mitarbeiter beschäftigt, im Vollausbau sollen es 35 sein. Die Firma bietet derzeit rund 2.000 verschiedene hochwertige Artikel an, von Regalen und Namensschildern über Beschriftungen und Werbemittel bis zu Dreieckständern, und beliefert nicht nur österreichische Unternehmen, sondern exportiert auch nach Tschechien, in die Slowakei, Kroatien, Ungarn und Bulgarien.

Einer der Gründe für die Betriebsansiedlung in Sitzenberg-Reidling war die gute Verkehrsanbindung des Standortes. Der Wirtschaftspark befindet sich im sogenannten Städtedreieck St. Pölten – Krems – Tulln, liegt direkt neben der B 43 und hat eine gute Anbindung an die S 33. Dazu gibt es einen optimalen Anschluss an den direkt angrenzenden Bahnhof.

Für Landeshauptmann Pröll ist diese Betriebsansiedlung ein weiteres Beispiel der Attraktivität des Standortes Niederösterreich im Allgemeinen und der Gemeinde im Besonderen. Es sei immer wieder beeindruckend zu sehen, wie „auswärtige“ Unternehmen den Standort Niederösterreich schätzen und damit unserer Standortpolitik ein gutes Zeugnis ausstellen. Niederösterreich habe frühzeitig die Chancen der EU-Erweiterung erkannt und darauf entsprechend reagiert, so Pröll. Ein wesentliches Kriterium sei dabei der ständige Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, der konsequent fortgesetzt werde. Im Interesse der Region, so der Landeshauptmann, werde deshalb auch der rasche Bau der Donaubrücke Traismauer forciert, damit diese Verbindung bereits 2006 fertig ist.


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