03.03.2003 | 00:00

14. Internationaler Weinbautag in Großriedenthal

Pröll: Großer Markt braucht Flexibilität

„Der niederösterreichische Weinbau steht durch die EU-Erweiterung vor großen Herausforderungen, aber auch vor großen Chancen“, erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute beim 14. Internationalen Weinbautag in Großriedenthal im Bezirk Tulln. Neue Konkurrenz und ein größerer Markt würden noch mehr Flexibilität verlangen. Beispielsweise sei der tschechische Weinmarkt noch nicht gesättigt. Die Produktion müsse zudem auf die Wünsche der Konsumenten abgestimmt werden. „In Österreich ist auch ein Trend zu Rotwein zu verzeichnen, der Ab Hof-Verkauf geht zurück“, erklärte Pröll.

Der Weinbautag stand im Zeichen der EU-Erweiterung. In- und ausländische Experten deckten dabei alle relevanten Bereiche wie Qualität, Entwicklungschancen oder Rebstockentwicklung ab.

Dr. Rudolf Schmid vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, beleuchtete die neuen Märkte. Mit Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, Zypern und Malta gebe es acht neue Weinproduzenten. In Ungarn gehe beispielsweise der Rotweinkonsum zurück. Auch gebe es generell sinkende Exporte der Beitrittsländer in die EU. In Österreich würden die Weinbaubetriebe größer, es werde mehr investiert. Insgesamt sei der österreichische Markt stabil.


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