21.02.2003 | 00:00

Niederösterreich setzt noch mehr auf Gesundheitstourismus

Gabmann: Mit neuen Strategien weg vom „Massenmarkt“

„Der Gesundheitstourismus ist derzeit eines der stärksten Wachstumssegmente im gesamten Tourismus“, erläuterte gestern Landesrat Ernest Gabmann in Wien. Die EU-Erweiterung bringe dem österreichischen Tourismus bis zu 300.000 zusätzliche Nächtigungen. Niederösterreich setzt daher im Gesundheitstourismus auf neue Strategien: Ein sogenannter „Wellbeing-Cluster“ soll Gesundheit und Wellness über gezielte Kooperationen stärker verbinden. Wellbeing ist die Brücke zwischen Präventivmedizin, Erlebnis und Wohlfühlen. „Niederösterreich soll mit Hilfe eines eigenen Managements als kompetente Gesundheitsdestination positioniert werden“, so Gabmann. Immerhin sehen bereits 80 Prozent der Österreicher Gesundheitsvorsorge als wichtig an.

In der Praxis werden themenbezogene Erlebnisdestinationen wie eine „Rückenregion“ oder eine Region für die „psychosoziale Gesundheit“ entstehen. Die gesamte touristische Infrastruktur wird auf das Thema der Region abgestimmt. Diese „Themen-Standorte“ sollen emotionale Erlebnisse vermitteln. Zielgruppen werden über 50-jährige, die 30- bis 49-jährigen und die sogenannten „Fun-Familien“ sein. „Mit diesen neuen Schwerpunkten hebt sich Niederösterreich klar vom Massenmarkt ‚Wellness‘ ab“, unterstrich Gabmann.

Für NÖ Tourismus-Manager Klaus Merkl bietet Niederösterreich eine breite Palette an maßgeschneiderten Urlaubs- und Wohlfühlangeboten. Niederösterreich habe schon vor dem allgemeinen Wellness-Trend die Zeichen der Zeit erkannt.


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