20.02.2003 | 00:00

Hochwasserschutz an der Schmida

Rückhaltebecken mit Speichervolumen von 300.000 Kubikmetern

Die Marktgemeinde Sitzendorf plant in der Katastralgemeinde Roseldorf zum Schutz vor Hochwässern der Schmida die Errichtung eines Rückhaltebeckens mit einem Speichervolumen von rund 300.000 Kubikmetern. Die Gesamtkosten für dieses Projekt sind mit rund 600.000 Euro veranschlagt, der Bund übernimmt 45 Prozent der Kosten, das Land Niederösterreich 35 Prozent und die Gemeinde 20 Prozent. Das Land hat einen Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 140.000 Euro bereits beschlossen.

„Mit diesem Projekt sollen Überflutungen im Ortsbereich von Roseldorf, Goggendorf, Sitzendorf und Frauendorf bei Ereignissen bis zu einem hundertjährigen Hochwasser verhindert werden“, so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Durch die besondere Gestaltung des Rückhaltebeckens, das rund 12 Hektar Fläche umfasst, soll zugleich auch eine Verbesserung des Niedrigwasserhaushalts der Schmida bewirkt werden, was vor allem für die dort heimische Tier- und Pflanzenwelt von Bedeutung ist.“


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