03.02.2003 | 00:00

Wissen schaf(f)t Arbeit

Experten und Politiker diskutierten in Wiener Neustadt

Im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt (TFZ) fand Freitag Abend eine Veranstaltung zum Thema „Wissen schaf(f)t Arbeit“ statt, an der Forscher und Wirtschaftstreibende ebenso teilnahmen wie Politiker. Unter der Moderation von „Standard“-Chefredakteur Dr. Gerfried Sperl standen u.a. Beiträge von Univ.Prof. DDr. Werner Clement vom Industriewissenschaftlichen Institut, Mag. Brigitte Ederer, Vorstandsdirektorin der Siemens AG Österreich, Josef Broukal, Medienexperte und Nationalratsabgeordneter, und Univ.Prof. DDr. Helmut Detter, Top-Experte für Technologie und Innovation, auf dem Programm.

Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi meinte, man sei deshalb in Wiener Neustadt, weil es hier etwas zu sehen gebe, das man getrost herzeigen könne. Wiener Neustadts Bürgermeisterin Traude Dierdorf ist stolz auf die „einmalige Erfolgsstory“ der „Civitas Nova“. Die Stadt habe viel Geld für die Forschung und Entwicklung ausgegeben, nämlich rund 40 Millionen Euro in den letzten zehn Jahren. Es gebe zwar keine Zauberformel für die Forschung, hier müssten aber die öffentlichen Finanzen mit den privaten Hand in Hand gehen, argumentierte Clement, Egerer betonte, dass das Wissen der entscheidende Produktionsfaktor dieses Jahrhunderts sein werde. Broukal bekannte sich zu mehr Durchlässigkeit, wenn diese steige, werde auch bei der Forschungsarbeit die Bereitschaft zum Mitmachen kleiner und mittlerer Betriebe steigen. Für Detter braucht es die richtigen Themen mit den richtigen Leuten am richtigen Ort. Entscheidend seien auch das Timing und die Finanzierung beim Aufbau und der Entwicklung der Fachhochschulen sowie von Betrieben und Forschungsstätten wie dem TFZ in der „Civitas Nova“.


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