19.12.2003 | 11:32

NÖ Schmalspurbahnen: Infrastruktur gesichert

LH Pröll und Minister Gorbach unterzeichneten Vertrag

Rund 35 Millionen Euro werden bis 2008 in die Infrastruktur (Brücken, Gleise, Tunnels) der drei niederösterreichischen Schmalspurbahnen Mariazellerbahn, Ybbstalbahn und Waldviertler Schmalspurbahn investiert. Ein entsprechender Vertrag wurde heute von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und von Verkehrsminister Hubert Gorbach in Gösing (Bezirk Scheibbs) unterzeichnet.

„Niederösterreich legt sowohl auf eine moderne als auch auf seine traditionelle Verkehrsinfrastruktur wert“, betonte Pröll. Pendler, Schüler, Wirtschaft und Tourismus seien auf gut ausgebaute Verkehrsnetze angewiesen. Verkehrsminister Gorbach habe sich sehr für die niederösterreichischen Belange eingesetzt.

„Verkehrspolitik beinhaltet vor allem einen Versorgungsauftrag. Der Nahverkehr erfüllt Grundbedürfnisse“, erläuterte Gorbach.

Der Bund wird die Infrastrukturfinanzierung der Mariazellerbahn und der Ybbstalbahn zur Gänze übernehmen. Bei der Waldviertler Schmalspurbahn (Strecken Gmünd – Groß Gerungs und Gmünd – Litschau) übernimmt das Land Niederösterreich 20 Prozent der Kosten.

An der Mariazellerbahn ist eine Erlebniswelt geplant, die Strecke soll zu einer „Kultbahn“ werden. Zudem wird von Bund und Land eine Projektgruppe eingerichtet, die ein Vorprojekt für den Teilumbau der Mariazeller- und Ybbstalbahn erarbeitet.

Insgesamt fließen 2004 rund 1,2 Milliarden Euro in Verkehrsprojekte der Ostregion.


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