12.12.2003 | 12:26

Lärmschutzwand an der A 1 bei St. Pölten verlängert

LH Pröll: Schutz des Menschen besonders wichtig

Nach dem dreispurigen Ausbau der A 1 Westautobahn bei St. Pölten und der gleichzeitigen Errichtung von Lärmschutzanlagen wurde nun auch der stadtseitige Lärmschutz auf der Richtungsfahrbahn Salzburg um 1,7 Kilometer verlängert. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, dem die Lebensqualität im Land ein besonderes Anliegen ist, ist in Zeiten des zunehmenden Verkehrs der Schutz des Menschen nicht nur auf, sondern auch neben der Autobahn wichtig. Deshalb habe sich hat das Land beim Autobahnbetreiber ASFINAG für den raschen Ausbau dieser Lärmschutzwand eingesetzt, die Anlage gemeinsam finanziert und rasch fertiggestellt.

Die neue Lärmschutzwand schließt an den Bestand im Bereich des Mühlbaches an und verläuft über die B 20 und die Panzerstraße bis nach dem Ende des verbauten Gebietes im Steigungsbereich der A 1. An den Aus- und Auffahrten wurde der Lärmschutz überlappend ausgebildet, sodass größtmögliche Abschirmung besteht. Glaselemente im Bereich der Auffahrt St. Pölten Süd dienen der besseren Übersicht im Verkehrsgeschehen. Drei speziell gekennzeichnete Notausgänge im Wandverlauf ermöglichen ein rasches Verlassen der Autobahn bei Unfällen.

Die Arbeiten für die durchgehende 2,5 Meter hohe Lärmschutzwand haben acht Wochen gedauert. Die Gesamtkosten von 710.000 Euro tragen ASFINAG und das Land Niederösterreich, die Stadt St. Pölten hat einen Kostenzuschuss geleistet.

Für die farbliche Gestaltung und Anpassung an die natürliche Umgebung wurden Blautöne, verlaufend in graue Farbgebung, verwendet. Auch Holzelemente kamen zum Einsatz.


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