14.11.2003 | 12:03

Präsentation der NÖ Jugendstudie 2003

Mikl-Leitner: Bedürfnisse der Jugend in der Politik berücksichtigen

Die Politik müsse in Zukunft auf die Bedürfnisse der Jugend noch mehr eingehen, sagte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner heute bei der Präsentation der NÖ Jugendstudie 2003 in der TOPZ-Jugendinfostelle in St. Pölten. „Bei den Jugendlichen hat es höchste Priorität, verlässliche Freunde zu haben. An zweiter Stelle rangiert der Wunsch nach finanzieller und ideeller Eigenständigkeit. Die Studie zeichnet ein lebensweltnahes Bild der Jugendlichen“, erklärte Mikl-Leitner. Computer und Internet seien bereits selbstverständlich. Zur Entwicklung des eigenen Weltbilds über die politische und kulturelle Wirklichkeit diene in erster Linie das Fernsehen. Die grundlegende Lebenseinstellung werde aber durch Eltern und Freunde vermittelt. Zeitschriften und Magazine würden Lifestyle und Körperkultur vermitteln, so Mikl-Leitner.

Die im Sommer dieses Jahres unter knapp 2.000 Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren durchgeführte Befragung beweise, dass die heutige Jugend weit sensibler und verantwortungsbewusster sei als ihr Ruf. Die heutige Jugend denke, fühle und handle viel besser, als es manchmal dargestellt werde, so Mikl-Leitner. Seit 1974 verfolgt das Landesjugendreferat die Werthaltungen, die den jungen Niederösterreichern wichtig sind. Weiters kündigte die Landesrätin die Gründung eines Arbeitskreises zum Thema „Integration von Jugendlichen in den Gemeinden“ an.

Nähere Informationen: NÖ Jugendreferat, Telefon 02742/9005-13267.


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