23.09.2003 | 13:50

LR Schabl zur „Christophorus-Millenniumsquelle“:

Niederösterreich hat eine neue Heilquelle

Niederösterreich hat eine neue Heilquelle: Mit heutigem Beschluss der NÖ Landesregierung auf Antrag von Landesrat Emil Schabl bekommt die in der Gemeinde Bad Schönau im Bezirk Wiener Neustadt austretende „Christophorus-Millenniumsquelle“ den Status einer „Heilquelle“ zuerkannt. „Beim Quellwasser der ‚Christophorus-Millenniumsquelle‘ handelt es sich um einen Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Eisen-Säuerling. Sie entspringt in der sogenannten Krumbacher Mulde, die mit jungtertiären Sedimenten sowie Mineral- und Gasvorkommen gefüllt ist. Durch geologische Gegebenheiten durchdringt das Quellwasser viele unterschiedliche mineralische Schichten, wobei es auch mit Kohlendioxid angereichert wird“, sagte Schabl.

Nach den vorgeschriebenen Analysen, so beispielsweise durch die NÖ Umweltschutzanstalt, erfüllt die Quelle alle Voraussetzungen zur Anerkennung als Heilquelle. Die „Christophorus-Millenniumsquelle“ ist damit offiziell für Bade- und Trinkkuren geeignet. Die gefasste Quelle soll nun in den drei Kureinrichtungen in Bad Schönau entsprechend genutzt werden. „Für die Entwicklungsgemeinschaft Bad Schönau GesmbH, welche den Antrag auf Anerkennung der Quelle als Heilquelle stellte, ergibt sich mit dieser Anerkennung eine Ausweitung des Angebots an Kur-, Therapie-, Erholungs- und Wellnessmöglichkeiten in der Region, was dem regionalen Tourismus und nun auch dem Gesundheitsangebot sicher förderlich sein wird“, meinte Schabl.


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