01.07.2003 | 13:37

Niederösterreich setzt Veranlagung der Wohnbauförderung fort

LHStv. Onodi und LR Sobotka: „Sichere Veranlagung garantiert NÖ Wohnbauförderungsvolumen“

In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung wurde auch der Auftrag zur Veranlagung der aus der Rückkaufaktion der NÖ Wohnbauförderung erreichten Budgetmittel beschlossen. Diese „Rückkaufaktion“ wurde von Darlehensnehmern mit insgesamt 25.700 Darlehen in Anspruch genommen und erbrachte einen Betrag von 245.300.000 Euro. Dieser Betrag wird nun von der dafür zuständigen Gesellschaft FIBEG gewinnbringend veranlagt.

„Die Veranlagung der NÖ Wohnbauförderung hat sich als richtig herausgestellt. Das Ziel war immer eine langfristige, auf 10 Jahre angelegte gewinnbringende und sichere Veranlagung. Auch im aktuellen Budget 2003 bringt diese Veranlagungsform direkte und zweckgebundene Einnahmen für den NÖ Wohnbau von ca. 150 Millionen Euro. Diese Einnahmen haben wir durch die Veranlagung für die niederösterreichischen Häuslbauer jedes Jahr sichergestellt“, so Finanz-Landesrat Wolfgang Sobotka.

„Die Veranlagung der NÖ Wohnbauförderung als Grundsatzbeschluss des NÖ Landtages und der NÖ Landesregierung war richtig. Das Ziel ist, mittels einer langfristigen, auf 10 Jahre angelegten Veranlagung Erlöse zu erzielen und das Volumen der NÖ Wohnbauförderung auch in Zukunft abzusichern. Im Rahmen des heute getroffenen Regierungsbeschlusses wurde unter Rücksichtnahme auf die aktuellen Rahmenbedingungen des Anleihen- und Aktienmarktes ein anderes Portfolio gewählt, womit auch die zu erwartenden Erlöse gesichert sind“, zeigt sich Onodi über die gewählten Veranlagungsformen zufrieden.

„Mit der Verwertung der Wohnbauförderung haben wir die niederösterreichische Wohnbauförderung auf eine neue Basis gestellt. Dabei ändert sich für den privaten Darlehensnehmer überhaupt nichts“, so Sobotka weiter.

„Im Vergleich zum Portfolio der ursprünglichen Veranlagung wurde im Rahmen des heutigen Beschlusses ein weit weniger risikoreiches Veranlagungsspektrum gewählt. Dies ist wichtig - denn derzeit können wir nicht voraussehen, wie sich besonders der Aktienmarkt in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln wird. Für das Land Niederösterreich und die niederösterreichischen Wohnbaudarlehensnehmer geht es um Budgetsicherheit und Berechenbarkeit – und beides haben wir mit dem aktuellen Beschluss sichergestellt“, so Onodi.


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