18.06.2003 | 11:06

200 Niederösterreicher sind von Grundig-Schließung betroffen

Prokop: Maßgeschneiderte Lösungen für ehemalige Grundig-Mitarbeiter

Ein konkretes und fertig ausgearbeitetes Lösungsmodell liegt für jene 200 Niederösterreicher bereit, die von der Schließung der beiden Grundig-Unternehmen in Wien betroffen sind. Vom Land Niederösterreich wurde in Abstimmung mit dem AMS Niederösterreich folgende Vorgangsweise festgelegt:

Es wird alles unternommen, um ehemalige niederösterreichische Grundig-Mitarbeiter möglichst rasch auf einen neuen Arbeitsplatz zu vermitteln.

Jene ehemaligen niederösterreichischen Grundig-Mitarbeiter, für die nicht sofort ein geeigneter Arbeitsplatz gefunden werden kann, werden in die „Implacementstiftung“ des Landes Niederösterreich aufgenommen und auf einen neuen Arbeitsplatz geschult.

Jene ehemaligen niederösterreichischen Grundig-Mitarbeiter, für die weder eine direkte Vermittlung noch die „Implacementstiftung“ möglich oder sinnvoll ist, werden in die „Arbeitsstiftung NÖ“, wo eine Berufsorientierung, Berufsqualifizierung und Outplacement erfolgt, aufgenommen.

„In Niederösterreich setzen wir auf maßgeschneiderte Lösungsmodelle für jeden einzelnen Arbeitnehmer. Unser Ziel ist es, ehemalige niederösterreichischen Grundig-Mitarbeiter so rasch und effizient wie möglich einen geeigneten und zukunftssicheren Arbeitsplatz zu verschaffen. Massenlösungen mit ineffizienten Strukturen zu überhöhten Kosten wie sie andere betroffene Bundesländer anbieten, wollen und können wir uns in Niederösterreich mit den Steuergeldern unserer Bürger nicht leisten“, erklärte dazu Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop.

Nähere Informationen: Mag. Werner Schwarz (Büro LHStv. Prokop), Telefon 02742/9005-12199, e-mail w.schwarz@noel.gv.at


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