13.06.2003 | 12:43

NÖ, Italien und östliche Nachbarn arbeiten zusammen

Wettbewerbsfähigkeit der Industrieregionen stärken

Die mittel- und osteuropäischen Länder arbeiten immer stärker zusammen: Unter der Leitung der Lombardei werden fünf italienische Regionen gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, der Entwicklungsagentur Eco Plus und Regionen der Länder Ungarn, Polen, Bulgarien und Rumänien sogenannte Cluster-Unternehmensnetzwerke aufbauen. Das Projekt “InCluD” wurde heute von Landesrat Ernest Gabmann und Vertretern aus Italien in Wien vorgestellt. Es soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrieregionen stärken und sie wirtschaftlich verankern. Unternehmen sollen auch außerhalb ihrer Branchen umfassend vernetzt werden. Hauptaugenmerk gilt dabei den Klein- und Mittelbetrieben.

“Niederösterreich ist Vorreiter in den Wirtschaftsbeziehungen mit den Ländern der EU-Mitglieds- und Beitrittsstaaten”, erläuterte Gabmann. Niederösterreich arbeite zudem schon seit einiger Zeit an der Entwicklung von Clustern mit klaren inhaltlichen Schwerpunkten. Gabmann: “Ziel ist eine moderne Wirtschaftsförderung”. Wirtschaftskooperation im Rahmen von Clusterbildungen laufen für die Themen Holz, Automotive und Wellbeing.

Das Projekt “InCluD” wird von 2003 bis 2005 3 Millionen Euro kosten und von der EU mitfinanziert.


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