04.06.2003 | 10:20

„Kein Euro bleibt in Brüssel“

Eco Plus verhindert den Verfall von EU-Fördermitteln

Unter dem Motto „Kein Euro bleibt in Brüssel“ verhindert die Betriebsansiedlungsgesellschaft Eco Plus den Verfall von EU-Fördermitteln für Niederösterreich.

Im Rahmen der EU-Programmplanungsperiode 1995 bis 1999 konnte das von Eco Plus betreute Regionalförderprogramm des Landes in mehrere EU-Programme eingebunden werden. In Summe wurden 175 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 48 Millionen Euro als EU-Projekte eingereicht, wodurch EU-Kofinanzierungsmittel in der Höhe von 17,5 Millionen Euro lukriert wurden. Allerdings haben sich auf Grund des Auszahlungsstichtages 31. Dezember 2001 und des damit verbundenen Verfalls der noch nicht ausbezahlten EU-Mittel unerwartete Abwicklungsprobleme ergeben, wodurch die Ausfinanzierung einiger EU-kofinanzierter Projekte in Frage gestellt wurde. Trotz mehrfacher Urgenz seitens der abwickelnden Abteilungen von Eco Plus konnten nicht alle Projektträger ihre Schlussabrechnung rechtzeitig vor dem Stichtag einreichen, wodurch die noch nicht ausbezahlten EU-Mittel automatisch verfallen sind. Darüber hinaus mussten vier Projekte zur Gänze aus den EU-Programmen storniert werden, da sie bis zum 31. Dezember 2001 noch nicht über den erforderlichen Mindest-Umsetzungsstand verfügten. Zusätzlich müssen bereits ausbezahlte EU-Mittel durch Regionalfördermittel ersetzt werden.

Nunmehr wurden zur Kompensation verfallener EU-Mittel seitens der Eco Plus vier „Reserveprojekte“ eingereicht. Dadurch können die von der Finanzabteilung bereits ausgezahlten Regionalfördermittel durch EU-Mitteln ersetzt werden. Dank der rechtzeitigen Nachmeldung von Projekten werden die auf Grund von Stornierungen verfallenen EU-Mittel zur Gänze kompensiert.

Nähere Informationen: Eco Plus, Telefon 01/513 78 50-0.


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