18.12.2002 | 00:00

Kreuzung in Neunkirchen durch Kreisverkehr entschärft

Pröll: Kreisel tragen zur Verkehrssicherheit bei

An der Kreuzung Schwarzottstraße/Wartmannstettnerstraße an der Gemeindegrenze Neunkirchen – Natschbach wurde nun ein Kreisverkehr errichtet: Trotz ausreichender Sicht ereigneten sich in der Vergangenheit auf Grund zu hoher Fahrgeschwindigkeiten und Missachtung der beiden Stopptafeln immer wieder schwere Verkehrsunfälle. Im Schnitt passieren täglich 5.000 Fahrzeuge diese Kreuzung. Zur besseren Führung der Verkehrsströme wurde vom NÖ Straßendienst zusätzlich eine kleine Trenninsel angeordnet.

„Mit diesem Kreisel konnte ein Unfallhäufungspunkt wirksam entschärft werden. Summiert man allein die Unfallkosten von schweren Unfällen, so werden sich, ganz abgesehen vom menschlichen Leid, die Kosten eines Kreisverkehrs in Kürze amortisieren,“ erklärt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Der Kreisel selbst hat einen Außendurchmesser von 35 Metern, die Fahrbahn ist 6,50 Meter breit. Die Bauarbeiten haben Anfang Oktober begonnen und wurden von der Straßenmeisterei Neunkirchen in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen der Region Ende November abgeschlossen. Um die Übersicht auch bei schlechter Sicht und in den Abendstunden zu gewährleisten, wird derzeit noch an der Installierung einer optimalen Beleuchtung gearbeitet. Die Kosten des Kreisverkehrs liegen bei rund 100.000 Euro. Drei Viertel der Kosten trägt das Land, 25.000 Euro wurden von der Stadtgemeinde Neunkirchen beigesteuert.

Landesweit wurden mittlerweile mehr als 170 Kreisverkehrsanlagen errichtet, die sich bestens bewährt haben. Schwere Verkehrsunfälle werden auf Grund der niedrigen Fahrgeschwindigkeit fast gänzlich vermieden. Lediglich leichte Schäden und Blechschäden scheinen in den Unfallberichten auf.


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