16.12.2002 | 00:00

Ideenwettbewerb „Genius 2002“ in Wiener Neustadt

LR Gabmann vergab Preise

Landesrat Ernest Gabmann und Dr. Franz Wiedersich von der Wirtschaftskammer NÖ vergaben am Freitag im Forschungs- und Technologiezentrum in Wiener Neustadt die Preise an zehn innovative Projektteams, die beim Ideenwettbewerb „Genius 2002“ von der Jury ausgewählt worden waren. Die Organisation des Ideenwettbewerbes – es gab 77 Einreichungen – hatte das RIZ Wiener Neustadt übernommen.

Gabmann, der sich auch zu einer sehr engen Kooperation mit der Wirtschaftskammer NÖ bekannte, meinte, dass die Qualität der niederösterreichischen Innovationen als sehr hoch zu bewerten sei. Diese Innovationen seien bekanntlich der Motor der Wirtschaft, auch deshalb, weil die heimischen Wirtschaftstreibenden mit der Technologie und der Forschung eng zusammenarbeiten würden. Es gäbe konkrete Aussagen, dass sich die derzeitige Bundesregierung zu einer Erhöhung der Forschungsquote bekenne, meinte Gabmann. Wiener Neustadt sei ein Beispiel für eine Kofinanzierung derartiger in die Zukunft gerichteter Investitionen.

Den ersten Platz mit je 5.800 Euro – insgesamt wurden Preise von 31.760 Euro vergeben – sicherten sich zwei Teams, nämlich für das Projekt „Mediceram – Herstellungsverfahren für Teile aus Hochleistungskeramik“ von Roland Zita und für „BlowerRohr“, ein einfach zu handhabendes Gerät, das das Gebäudevolumen und die Luftumsatzmenge misst, von Wolfgang Ernst, Matthias Kornfeld, Bernhard Kotesovec und Wolfgang Schick.

Die insgesamt vier zweiten Plätze erhielten jeweils 3.600 Euro. Die im RIZ Wiener Neustadt beheimatete Firma Mechatron befasste sich mit einem „Präzisionsinfrarotsystem für Menschen mit Behinderung“, die Firma IGISA mit „Multidirektionaler Kommunikation im Bereich standortbezogene geografische Informationssysteme“, Franz Moser mit der „Verbesserung der Schwingungsübertragung des Steges bei Streichinstrumenten“ und „PatientDataGrip“, ein Projekt der FH Wiener Neustadt, eingereicht von Rene Martin Schnedl und Wolfgang Wöber.

Die beiden Drittplazierten, Dipl.Ing. Dr. Peter Fröhling von der HTL Mödling mit „Das elektronische Bohrlochtiefenmessgerät“ und Dipl.Ing. Luzian Wolf mit „Object Tracker“, konnten sich über einen Gewinn von je 2.180 Euro freuen. Auch wurden zwei besonders innovative Projekte, „Verfahren zur raschen und berührungslosen Druckmessung“ und „Der keimfreie Luftbefeuchter“ mit dem Innovationspreis von jeweils 700 Euro ausgezeichnet. Außerdem gab es eine Reihe von Anerkennungsurkunden für innovative Projekte, die von einer Zentriervorrichtung für optische Linsen bis zu einer selbstfahrenden Heckenschneidemaschine reichten.


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