21.11.2002 | 00:00

LR Sobotka stellte „KinderRechteKoffer“ vor

Kinder sollen über ihre Rechte informiert werden

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka stellte am gestrigen „Weltkindertag“ im NÖ Landhaus in St. Pölten den „KinderRechteKoffer“ vor. Dieser „KinderRechteKoffer“ wurde gemeinsam von der NÖ Kinder- & Jugend Anwaltschaft und der UNICEF Österreich bzw. mit finanzieller Unterstützung des Landes Niederösterreich entwickelt. Er wurde im September 2002 allen dritten Klassen der Volksschulen in Niederösterreich kostenlos für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Damit sollen Kinder über ihre Rechte informiert werden. Im Koffer werden sechs ausgewählte Grundrechte behandelt:

das Recht auf Schutz vor Gewalt,

das Recht auf Gleichheit,

das Recht auf Gesundheit,

das Recht auf freie Meinungsäußerung,

das Recht auf Spiel und Freizeit und

das Recht auf Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung.

Dazu gibt es noch eine CD von Thomas Brezina, dem „UNICEF-Kinderrechte-Botschafter“ Österreichs, und ein Poster mit den sechs Grundrechten. Dazu hat die NÖ Kinder- & Jugend Anwaltschaft zwei Broschüren zum Grundrecht „Schutz vor Gewalt“, nämlich „Gewalt an Kindern“ und „Sexuelle Gewalt an Kindern“, beigelegt. Ein weiteres Highlight des Projekts stellt das Musical „Kinder haben Rechte“ dar, welches von Sieberer, Rabl & Company verfasst wurde. Außerdem entwickelte die NÖ Spiellandschaft ein Kinderrechte-Spiel. Mit diesem Spiel können die Kinder multimedial die Kinderrechte erfahren.

„Wir müssen bei allen Rechten darüber nachdenken, was wir dazu beitragen können“, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Das Recht auf Gleichheit etwa bedeute, dass wir das eigene Recht schützen müssen, es gäbe aber auch eine Aufgabe und eine Verpflichtung gegenüber anderen. Wenn jemand das Recht auf Schutz vor Gewalt verletzt habe, „dann sprecht darüber mit einem Menschen, dem ihr vertraut, aber sprecht darüber“, meinte Onodi zu den mehr als 200 anwesenden Kindern.

Für Landesrat Sobotka sind die Kinderrechte für alle wichtig, „Kinder haben eben bestimmte Rechte, auf die wir achten müssen“. Zur Frage der Kinderspielplätze meinte Sobotka, dass diese auf vielfältige Art und Weise die Lust am Spielen wecken sollten.


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