21.11.2002 | 00:00

3 Jahre Sammlung Essl

Ein Fest für das Haus der Kunst in Klosterneuburg

Als im November 1999 die Sammlung Essl in Klosterneuburg eröffnet wurde, hat sich für das Ehepaar Essl nach 30 Jahren Sammlertätigkeit ein Lebenstraum verwirklicht. Mit diesem einzigartigen, privaten Haus wird seither maßgeblich zeitgenössische, im speziellen österreichische Gegenwartskunst gefördert. Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. November, feiert das von Architekt Heinz Tesar errichtete Haus der Kunst in Klosterneuburg nun mit seinen Besuchern ein großes Fest.

Insgesamt haben in den letzten drei Jahre im Kunsthaus 16 Ausstellungen, 27 „emerging artist“-Projekte, über 50 Konzerte und unzählige Workshops und Führungen stattgefunden. Die Wechselausstellungen der Sammlung Essl boten in den letzten Jahren einen umfassenden Blick auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ausstellungen wie die des deutschen Malerfürsten Georg Baselitz, der französischen Fotografin Bettina Rheims oder des Italieners Fabrizio Plessi begeisterten das kunstinteressierte Publikum.

Mit Themenausstellungen wie „Dreamtime – Aboriginal Art“, „Reisen ins Ich“ oder „[un]gemalt“ wurden neue Blicke auf die Sammlungsbestände geworfen. Neben den Ideen internationaler Kuratoren wie Micheal Eather, Siegfried Gohr oder Zdenka Badovinac ist die Präsentation der Sammlungsbestände, die der Sammler einmal im Jahr persönlich kuratiert, stets ein Schwerpunkt des Hauses geblieben. Dabei geht es vor allem darum, der zeitgenössischen österreichischen Kunst ein Forum zu bieten, in dem sie sich mit der ausländischen Kunst messen kann.

Beim Geburtstagsfest-Wochenende wird dem Besucher am Samstag ab 14 Uhr bzw. am Sonntag ab 10 Uhr ein Querschnitt des Veranstaltungsprogramms der Sammlung Essl geboten. Mit Workshops für Kinder und Erwachsene wird zum Malen nach Herzenslust aufgefordert, angeboten werden auch Führungen, Kunstgespräche, Konzerte sowie kulinarische Schmankerln im Cafe.

Nähere Informationen unter der Telefonnummer 02243/370 50-50, Mag. Verena Dahlitz, bzw. per e-mail unter dahlitz@sammlung-essl.at. Das detaillierte Programm gibt es im Internet unter www.sammlung-essl.at.


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