21.11.2002 | 00:00

14. Österreichischer Museumstag in St. Pölten

Prokop: Gedächtnis der Region in Europa, das um Identität ringt

Der heute von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in St. Pölten eröffnete 14. Österreichische Museumstag ist nach 1997 (St. Pölten) und 2000 (Dürnstein) bereits der dritte innerhalb weniger Jahre in Niederösterreich. Die dreitägige Veranstaltung findet zum letzten Mal unter der Ägide von Wilfried Seipel als Präsident des Österreichischen Museumsbundes und nur wenige Tage nach der Eröffnung des NÖ Landesmuseums statt.

Dabei habe sich Niederösterreich bewusst gegen das Guggenheim-Prinzip und für die Präsentation der vielfältigen eigenen Bestände aus Geschichte, Kunst und Natur entschieden, betonte Prokop. In einem Europa, das um regionale Identität ringe, solle das neue NÖ Landesmuseum das Gedächtnis der Region repräsentieren und eine Heimstätte der Bildung bzw. ein Ort des Erlebnisses sein. Das Land habe neben einer dualen Direktion auch auf klare betriebliche Strukturen und eine strategische Unterscheidung zwischen dem Museum in St. Pölten und der Kunsthalle Krems gesetzt. Zudem verwies Prokop auf die seit 1994 in Niederösterreich entstandene einzigartige Verdichtung von Bauten namhafter zeitgenössischer Architekten: Nach Krischanitz, Katzberger, Peichl, Kader, Podreka jetzt Hollein und demnächst Rainer.


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