20.11.2002 | 00:00

Neues Umweltprogramm „Ökologisierung von Schulen“

Sobotka: „Umweltbildung kann nicht früh genug beginnen“

Unter dem Motto „Von der Schulgeländegestaltung bis zum Ökolog-Netzwerk“ fand gestern im Landhaus in St. Pölten eine Tagung statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden 14 Schulen für realisierte ökopädagogische Projekte von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und dem Amtsführenden Präsidenten des NÖ Landesschulrates, Adolf Stricker, ausgezeichnet.

Das Schulprogramm „Ökologisierung von Schulen – Bildung für Nachhaltigkeit“ (Ökolog) will Impulse zur ökologischen Schulentwicklung setzen. „Die Schulen bekennen sich dazu, mit den Schülern Maßnahmen für den Umweltschutz zu erarbeiten“, erklärte Sobotka. Gemäß dem Motto „Global denken, lokal handeln“ käme den Schulen eine besondere Funktion zu. Unser Ziel ist es, mit den Schülern konkrete Projekte für den Umweltschutz zu realisieren, so Sobotka. Umweltbewusstsein müsse schon in jungen Jahren entwickelt werden. „Mit der spielerischen Vermittlung von Wissen werden bereits den Jüngsten die ersten Schritte für ein umweltbewusstes Handeln gelernt. Die Kinder nehmen ihr Wissen mit nach Hause und geben es an ihre Eltern weiter“, erklärte Sobotka. „Seit dem Beitritt Niederösterreichs zum Klimabündnis Österreich haben sich viele Schulen entschlossen, gezielte Maßnahmen für einen sparsamen Einsatz erneuerbarer Energieträger zu setzen.“ In Niederösterreich seien bereits mehr als ein Dutzend Schulen Mitglieder im Klimabündnis. „Ein vorrangiges Ziel unserer Umweltpolitik ist die Verminderung der Kohlendioxidemissionen“, erklärte Sobotka abschließend.

„Wichtig bei den Schulprojekten ist es, eine Vielzahl von Jugendlichen für Umweltthemen zu sensibilisieren. Immerhin gebe es in Niederösterreich über 1.400 Schulen mit über 220.000 Schülern,“ so Stricker, der in diesem Zusammenhang das fächerübergreifende Engagement und die komplexen Zusammenhänge betonte. Ziel sei es, bei den Kindern durch lebendigen Projektunterricht die Freude am Umweltschutz zu wecken.

Nähere Informationen: Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnung, Karin Schrammel, Telefonnummer 02742/9005-15210.


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