14.11.2002 | 00:00

Baxter-Stiftung unterstützt Pflegeprojekt des NÖ Hilfswerks

12.600 Euro-Scheck an Minister Strasser übergeben

Die Baxter International Foundation, eine gemeinnützige Stiftung von Baxter, unterstützt das Projekt „Ambulante und mobile Pflegeberatung“ des NÖ Hilfswerks. Gordon H. Busenbark, Vorstand der Baxter AG, übergab heute in St. Pölten einen Scheck in der Höhe von 12.600 Euro an Bundesminister Dr. Ernst Strasser, Präsident des NÖ Hilfswerks.

Strasser zeigte sich dabei außerordentlich erfreut über die Kooperation des renommierten Unternehmens mit der Non Profit-Organisation, für die Dienstleistung ein entscheidender Teil der Unternehmenskultur sei. Das NÖ Hilfswerk betreue in 67 Vereinen mit 10.000 ehrenamtlichen Funktionären und über 4.000 Mitarbeitern rund 20.000 Kunden und sei dabei der größte Arbeitgeber für Frauen, vor allem im ländlichen Raum. Als Forderungen an die nächste Bundesregierung angesichts des steigenden Pflegebedarfs von mobilen Diensten nannte Strasser die vermehrte Förderung von Pflegeberufen und mehrjährige Leistungsverträge für private gemeinnützige Träger.

Busenbark erläuterte die lange Tradition sozialer und karitativer Aktivitäten des Unternehmens, das weltweit über 50.000 Mitarbeiter in 120 Niederlassungen hat. Österreich mit 3.000 Mitarbeitern sei der größte Standort außerhalb der USA, in Niederösterreich entsteht neben den Niederlassungen in Orth an der Donau und Wiener Neustadt in Krems bis 2005 eine Impfstoffproduktionsanlage mit 300 Mitarbeitern. Im Jahr 2001 hat die Baxter International Foundation für soziale und karitative Projekte rund 5 Millionen US-Dollar Sponsorgeld zur Verfügung gestellt.

Mag. Gunther Hampel, Geschäftsführer des NÖ Hilfswerks, präzisierte, dass das NÖ Hilfswerk rund 6.000 alte, kranke und pflegebedürftige Menschen in der Hauskrankenpflege, Heimhilfe und Altenhilfe betreue. Mit dem von Baxter zur Verfügung gestellten Geld werden nächstes Jahr 20 Diplomkrankenschwestern in einem Trainingsprogramm geschult, um deren Wissen dann an Angehörige pflegebedürftiger Personen weitergeben zu können. Das führe zum Abbau von Informationsdefiziten, biete eine Plattform für Erfahrungsaustausch, führe zu Entlastung und zu einer Erhöhung des Selbsthilfepotenzials.


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