14.11.2002 | 00:00

Bildungsoffensive für Niederösterreich

Pröll: Ausbau der bestehenden Einrichtungen

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bundesministerin Elisabeth Gehrer präsentierten heute an der Donau-Universität in Krems eine neue Bildungsoffensive. „Dabei werden wir uns in Niederösterreich auf die vorhandenen drei Säulen, nämlich Donau-Universität Krems, Fachhochschulen und Landesakademie, konzentrieren“, erklärte der Landeshauptmann. Derzeit gebe es in Niederösterreich an den Standorten Krems, St. Pölten, Wiener Neustadt, Tulln und Wieselburg Fachhochschulen. „Es sollen speziell jene Ausbildungszweige gefördert werden, die der Markt braucht“, betonte Pröll. Mit der Donau-Universität Krems verfüge Niederösterreich über eine der modernsten postgradualen Bildungseinrichtungen in Europa. Die Donau-Universität habe sich zu einem Zentrum der Bio-Technologie entwickelt. Durch die neuen Fachhochschul-Lehrgänge gewinne der Technologiestandort Niederösterreich immer mehr an Gewicht und schaffe damit moderne Arbeitsplätze für die Zukunft. Das Land investiere momentan rund 75 Millionen Euro in den Ausbau des „Campus Krems“. „Zur Zeit besuchen rund 3.300 Studenten eine Fachhochschule in Niederösterreich. Bis 2005 wird mit 4.000 Studenten gerechnet“, so der Landeshauptmann. Außerdem werde man die Fachhochschul-Studiengänge weiter spezialisieren. Pröll: „Wir sind auf dem richtigen Weg zu unserem Ziel, europäische Top Ten-Region zu werden.“ Der Wirtschaftsstandort Niederösterreich brauche bestens ausgebildete Arbeitnehmer, um für die EU-Erweiterung vorbereitet zu sein. „Nicht alte Rezepte, sondern neue Ideen sichern Arbeit“, erklärte Unterrichtsministerin Gehrer. Bildung und Ausbildung seien die beste Voraussetzung, um die Zukunft zu meistern. „Das Land Niederösterreich wird sich neben dem Bund und den Standortgemeinden weiter für neue Bildungseinrichtungen finanziell engagieren“, erklärte Landeshauptmann Pröll abschließend.


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